Frage der Woche: Supernova
Was ist eine Supernova?
Eine Supernova ist die Explosion eines Sterns. Dabei kann sich die Leuchtkraft um das Millionenfache vergrößern, so dass man den Eindruck gewinnen könnte, ein neuer Stern sei entstanden. Genau das dachte man früher – daher kommt der Wortteil „Nova“ („neu“). Heute weiß man allerdings, dass eine Supernova den „Tod“ eines Sterns markiert.
Zwei Supernova-Typen
Es gibt zwei Arten von Supernovae: Beim Typ 1 ist ein Doppelsternsystem beteiligt, ein so genannter „weißer Zwerg“ bekommt dabei Brennmaterial von einem nahen Begleiter, bis der ganze Stern schließlich explodiert. Typ 2 ist ein massereicher Stern, der sein Brennmaterial verbraucht hat, sich deshalb nicht mehr stabil halten kann und explodiert. Zurück bleiben Überreste, die so genannten „Emissionsnebel“. Ein bekanntes Supernovaüberbleibsel ist der Krebsnebel, eine bekannte Supernova trägt den Namen 1987A und wurde in der großen Magellanschen Wolke entdeckt.
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Jeder, der schon einmal bewusst zum Sternenhimmel hinaufgeschaut hat, hat schon nach ihnen gesucht: den Sternbildern „großer Wagen“, „Orion“ oder „Cassiopeia“. Von der Erde aus gesehen bilden die Sterne dieser Sternbilder auffällige Gruppierungen, die unter anderem von den Babyloniern und im antiken Griechenland ihre Namen bekamen. Würde man die Sternbilder jedoch vom dem Weltall aus betrachten, wäre von den Gruppierungen nicht mehr viel übrig – die Sterne sind in Wahrheit viele Lichtjahre voneinander entfernt und bilden nur von der Erde aus die Formen, die wir als „Sternbilder“ wahrnehmen.

