Wie Amateure den Profis helfen können
Die Astronomie ist eine der wenigen Naturwissenschaften, die Amateuren ein breites Betätigungsfeld bietet. Amateurastronomen können das Sonnensystem und Universum für sich entdecken – und dabei den Berufsastronomen unter die Arme greifen. Um den Wissenschaftlern zu helfen, reicht ein handelsübliches Teleskop vollkommen aus.
„Amateure haben einen klaren Vorteil“, erklärt Sebastian Hönig vom Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn. „Sie müssen nicht wie Profis erst Beobachtungszeit beantragen, die dann bewilligt wird oder nicht, sondern haben mit ihrem eigenen Equipment praktisch jede klare Nacht zur Verfügung.“ Mit der fortschreitenden technischen Entwicklung in den letzten Jahren hat sich die Astronomie immer mehr für Amateure geöffnet. CCD-Kameras und Instrumente, die die Beobachtung automatisieren oder die Steuerung des Teleskops vereinfachen, ermöglichen es den Amateuren, Wissenschaft zu betreiben.






Die meisten Amateurastronomen werden früher oder später auf die Astrologie angesprochen. Sei es die Frage nach der Bedeutung einer bestimmten Planetenkonstellation oder die Frage nach dem eigenen Sternzeichen. 98% der Besucher von Volkssternwarten wissen, in welchem Tierkreiszeichen sie geboren wurden – gut 40% von ihnen wissen allerdings nicht, wie sich Astronomie und Astrologie voneinander unterscheiden, schreibt 