Jul 30

Update: Sonnenfinsternis, Blogschau, Videos

von Tanja Morschhäuser

Der Countdown läuft – am Freitag (1.8.) verfinstert sich auch über Deutschland teilweise die Sonne. Obwohl man nur in Asien in den Genuss einer totalen Finsternis kommt, kann man auch in Deutschland dem Ereignis beiwohnen – über das Internet. Jan Hattenbach hat in seinem Blog „Himmelslichter“ Links rund um die Sonnenfinsternis zusammengetragen.

Wer sich wundert, wo die regelmäßige Blogschau auf sternengucker.org abgeblieben ist, dem empfehle ich einen Blick durch das „Blog-Teleskop“, das Florian Freistetter vor einiger Zeit ins Leben gerufen hat. Alle zwei Wochen schaut ein Astroblogger durch das Teleskop in die astronomische Blogosphäre. Momentan befindet sich das Blog-Teleskop im Blog „Einsteins Kosmos“ von Andreas Müller.

Und noch zwei Hinweise in eigener Sache: Ganz aktuell werden zwei Videos dieser Website auf astronomie-heute.de präsentiert. Vor einiger Zeit wurde der Sternengucker außerdem in der Wisskomm-Wochenschau vorgestellt (0:50-1:36 Min.):

Jul 18

Update: Petition gegen Lichtverschmutzung

von Tanja Morschhäuser

Vor einiger Zeit habe ich hier einen Artikel über Lichtverschmutzung veröffentlicht und darin auch die Petition an den deutschen Bundestag erwähnt.

Kosmologger Jan Hattenbach hat jetzt weitere Informationen vom Initiator der Petition bekommen und schreibt, dass

das Thema voraussichtlich im Oktober 2008 vor dem Ausschuss in einer Sitzung zu Umweltfragen diskutiert werden wird.

Weitere Informationen dazu gibt es in Jans Blog „Himmelslichter“.

Mai 17

Hobby: Supernova-Jäger

von Tanja Morschhäuser

X-ray: NASA/CXC/J.Hester (ASU); Optical: NASA/ESA/J.Hester & A.Loll (ASU); Infrared: NASA/JPL-Caltech/R.Gehrz (Univ. Minn.)Eine Supernova ist die plötzlich eintretende Explosion eines Sterns am Ende seiner Lebenszeit – also eine Art „Sternentod“. Die Überreste einer Supernova erzeugen Nebel, die jeden Betrachter in ihren Bann ziehen. Supernova-Überreste wie den „Krebsnebel“ gibt es unzählige – Supernovae selbst sind dagegen relativ kurzfristige Ereignisse und werden von vielen Amateurastronomen und Profis weltweit regelrecht „gejagt“.

Der Softwareentwickler Wolfgang Kloehr aus Schweinfurt begibt sich in seiner Freizeit auf die Suche nach Supernovae. Dazu hat er sich eine eigene Software geschrieben, die sein Teleskop steuert und 200 bis 300 Galaxien pro Nacht fotografiert. Bisher hat er vier Supernovae und zwei Zwergnovae entdeckt – und die Jagd geht weiter. Ein Interview.

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Apr 26

Faszination Astronomie

von Tanja Morschhäuser

Supernova in NGC 1569, © ESA, NASA and P. Anders (Göttingen University Galaxy Evolution Group, Germany)Das Hubble-Weltraumteleskop schickt seit 1993 beeindruckende Bilder aus dem Universum zur Erde. Jeder, der diese Bilder betrachtet, ist unweigerlich fasziniert von den unendlichen Weiten, in die das Weltraumteleskop blickt. Bei manch einem entsteht mit den Hubble-Bildern der Wunsch, selbst Astronomie zu betreiben.

Keine Farben zu sehen

Ein eigenes Teleskop ist schnell gekauft – doch der erste Blick durch das eigene Okular zum Himmel kann ernüchternd sein, denn Farben wird man dort nicht sehen. Mit etwas Anfängerglück hat man zwar gleich ein interessantes Objekt vor Augen – das man allerdings nur als milchiges Fleckchen am schwarzen Nachthimmel sieht.

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Apr 22

Eine zufällige Entdeckung

von Tanja Morschhäuser

Im Juli 2002 entdeckte der damals 24-jährige Sebastian Hönig den Kometen C/2002 O4, der nach seinem Entdecker „Hönig“ genannt wurde. Diese Entdeckung war die erste visuelle Kometenentdeckung aus Deutschland seit 1946. Damals hat Anton Weber gemeinsam mit zwei weiteren Astronomen den Kometen C/1946 K1 entdeckt. Bis Ende September 2002 war der Komet Hönig gut zu sehen, im November des gleichen Jahres wurde er ein letztes Mal gesichtet, bevor der Komet letztendlich zerbrach. Ein Interview.

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