Frage der Woche: Finsternisse
Wie entsteht eine Sonnen- oder Mondfinsternis?
Eine Sonnenfinsternis entsteht, wenn die Sonne durch den Mond verdeckt wird. Dabei gibt es drei Arten von Sonnenfinsternissen: bei der totalen Sonnenfinsternis wird die Sonne für einen kurzen Moment komplett vom Mond verdeckt. Davor und danach kann man beobachten, wie sich der Mondschatten über die Sonne bewegt, während der Totalität sieht man die Korona, einen Strahlenkranz, der die Sonne umgibt, normalerweise aber vom Sonnenlicht überstrahlt wird.
Partielle und ringförmige Sonnenfinsternis
Die partielle Sonnenfinsternis bedeckt die Sonne nur zum Teil, während bei der ringförmigen Sonnenfinsternis der Mond zwar komplett über die Sonne hinwegzieht, dabei aufgrund der elliptischen Umlaufbahnen von Erde und Mond zu klein ist, um die Sonne komplett zu bedecken. So sieht man von der Sonne nur einen Ring, der Mond bedeckt den mittleren Teil unseres Sterns.
Der Mond im Schatten der Erde
Im Gegensatz zur Sonnenfinsternis wird bei der Mondfinsternis der Erdtrabant durch den Schatten unseres Planeten bedeckt. Das passiert etwa zwei Mal im Jahr bei Vollmond. Bei Mondfinsternissen unterscheidet man vier Arten: Bei der totalen Mondfinsternis befindet sich der Mond vollständig im Schatten der Erde und ist nur noch als rötlicher Ball am Nachthimmel zu sehen. Die partielle Mondfinsternis entsteht, wenn nur ein Teil des Mondes vom Erdschatten bedeckt wird.
Totale und partielle Halbschattenfinsternis
Die totale Halbschattenfinsternis kommt nur sehr selten vor: Dabei taucht der Mond in den Halbschatten der Erde ein, jedoch nicht in den Kernschatten. Dort, wo der Mond dem Kernschatten am nächsten kommt, erscheint er merklich dunkler. Bei der partiellen Halbschattenfinsternis wird der Mond nur teilweise vom Halbschatten der Erde bedeckt. Auch hier ist der Teil, der dem Kernschatten am nächsten liegt, etwas verdunkelt – das fällt allerdings manchmal kaum auf.








Jeder, der schon einmal bewusst zum Sternenhimmel hinaufgeschaut hat, hat schon nach ihnen gesucht: den Sternbildern „großer Wagen“, „Orion“ oder „Cassiopeia“. Von der Erde aus gesehen bilden die Sterne dieser Sternbilder auffällige Gruppierungen, die unter anderem von den Babyloniern und im antiken Griechenland ihre Namen bekamen. Würde man die Sternbilder jedoch vom dem Weltall aus betrachten, wäre von den Gruppierungen nicht mehr viel übrig – die Sterne sind in Wahrheit viele Lichtjahre voneinander entfernt und bilden nur von der Erde aus die Formen, die wir als „Sternbilder“ wahrnehmen.


