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	<title>Sternengucker &#187; SETI@home</title>
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	<description>Das Webdossier rund um Amateurastronomie.</description>
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		<title>&quot;SETI ist heute bereits erfolgreich&quot;</title>
		<link>http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/interview-seti-ist-heute-bereits-erfolgreich/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Apr 2008 15:59:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Werner Klein hat 1999 begonnen, für SETI@home zu rechnen. Mittlerweile beteiligt er sich nur noch an anderen Programmen die über die Software BOINC laufen. Klein hat gemeinsam mit einem Freund die “Crunching Family” gegründet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Werner Klein hat 1999 begonnen, für <a href="http://setiathome.berkeley.edu/index.php" target="_blank">SETI@home</a> zu rechnen. Mittlerweile beteiligt er sich nur noch an anderen Programmen die über die Software BOINC laufen. Klein hat gemeinsam mit einem Freund die <a href="http://www.crunching-family.at/" target="_blank">&#8222;Crunching Family&#8220;</a> gegründet, die ihren Mitgliedern die unterschiedlichsten Hilfestellungen bietet und auch engen Kontakt zu den BOINC- und SETI-Verantwortlichen hat. Ein Interview.</p>
<p><span id="more-21"></span></p>
<p><strong>Herr Klein, Sie lassen Ihren Computer seit 1999 für SETI@home rechnen. Wie sind Sie auf SETI@home gestoßen und warum machen Sie mit?</strong></p>
<p>Ich habe das Projekt rein zufällig entdeckt. SETI war damals noch am Anfang, alles war leicht und übersichtlich. Es bot die Möglichkeit aktiv an einer besonderen wissenschaftlichen Forschung teilzunehmen.</p>
<p><strong>Für die geleistete Arbeit bekommt man so genannte „Credits“ gutgeschrieben, die vor allem als Maßstab für den Wettbewerb zwischen Teams und Einzelpersonen dienen. Läuft Ihr PC seit 1999 Tag und Nacht?</strong></p>
<p>BOINC bekommt nur die Ressourcen meines PCs, die ich nicht benötige. Es gibt aber auch Teilnehmer, für die die Credits die größte Motivation darstellen. Somit sind SETI und andere Projekte quasi ein nie enden wollender Wettbewerb, bei der man höchstens Etappensiege erzielen kann, aber niemals einen Gesamtsieg.</p>
<p><strong>Was erhoffen Sie sich von der Teilnahme an SETI@home?</strong></p>
<p>Sehr viel, da es erst durch diese Verteilung möglich ist, Aufgaben und Simulationen durchzuführen &#8211; sowohl von der damit verbundenen Rechenkapazität, als auch wegen der hiermit verbundenen Schonung von Ressourcen. Denn jeder Teilnehmer hat einen angeschalteten PC und den hätte er auch ohne Projekte wie SETI. So werden vorhandene Ressourcen einfacher und effektiver genutzt. Allerdings bin ich für SETI nicht mehr aktiv. Es gibt interessantere Projekte.</p>
<p><strong>Was halten Sie ganz allgemein von SETI@home und von der Idee, die benötigte Rechnerleistung auf viele Teilnehmer zu verteilen?</strong></p>
<p>Das verteilte Rechnen mit BOINC ist eine großartige Idee. Wissenschaftler erhalten mit eigenen Projekten ungeahnte Möglichkeiten für ihre Forschungen. Gleichzeitig erhalten sie aber auch eine Art &#8222;Verantwortung&#8220; für ihre Teilnehmer und müssen sich um sie &#8222;kümmern&#8220;. Je mehr Beachtung und Service die Nutzer eines Projekts bekommen, desto höher steigen die Zahlen der aktiven Teilnehmer.</p>
<p><strong>Glauben Sie, dass SETI@home eines Tages erfolgreich sein wird?</strong></p>
<p>SETI ist heute bereits erfolgreich. Ohne die grundlegende Idee des verteilten Rechnens würde die Wissenschaft in einigen Bereichen nach wie vor nicht weiterkommen. Wenn mit &#8222;erfolgreich&#8220; gemeint ist, dass man tatsächlich Signale anderer Lebensformen findet, so glaube ich ja. Denn es wäre ja eine enorme Verschwendung von Platz, wenn alle uns bislang bekannten Planeten keine Lebensformen hätten.</p>
<p><strong>Wieso haben Sie sich einem Team angeschlossen und „arbeiten“ nicht alleine?</strong></p>
<p>Im Team SETI.Germany übernehme ich nur gelegentlich den Support für ein Projekt. Vor ein paar Jahren habe ich gemeinsam mit einem Freund die &#8222;Crunching Family&#8220; gegründet. Unser Hauptziel besteht darin, das verteilte Rechnen mit BOINC zu promoten, zu fördern und allen Teilnehmern zu helfen. Wir haben zwar nur einen Bruchteil der Mitglieder, die die großen Teams haben &#8211; dafür haben wir einen engen Kontakt zu den BOINC- und SETI-Verantwortlichen und bieten die verschiedensten Features für BOINC, SETI und alle anderen Projekte.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema auf sternengucker.org</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/auf-der-suche-nach-ausserirdischem-leben/">Auf der Suche nach außerirdischem Leben</a></li>
<li><a href="http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/interview-einem-inneren-beduerfnis-nachgehen/">Interview: “Einem inneren Bedürfnis nachgehen”</a></li>
<li><a href="http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/interview-extraterrestrisches-leben-existiert-wir-muessen-es-nur-finden/">Interview: “Extraterrestrisches Leben existiert &#8211; wir müssen es nur finden”</a></li>
<li><a href="http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/eine-grandiose-platzverschwendung/">Interview: “Es wäre eine grandiose Platzverschwendung”</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>&quot;Extraterrestrisches Leben existiert&quot;</title>
		<link>http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/interview-extraterrestrisches-leben-existiert-wir-muessen-es-nur-finden/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Apr 2008 15:46:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bernhard Bachmann lässt seine Computer seit 2006 für SETI@home arbeiten und ist seitdem auch Mitglied von SETI.Germany. Er sieht SETI@home nicht nur aus naturwissenschaftlicher, sondern auch aus ethisch-philosophischer Sicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bernhard Bachmann lässt seine Computer seit 2006 für SETI@home arbeiten und ist seitdem auch Mitglied von <a href="http://www.setigermany.de" target="_blank">SETI.Germany</a>. Er sieht <a href="http://setiathome.berkeley.edu/index.php" target="_blank">SETI@home</a> nicht nur aus naturwissenschaftlicher, sondern auch aus ethisch-philosophischer Sicht. Ein Interview.</p>
<p><span id="more-20"></span></p>
<p><strong>Herr Bachmann, Sie nehmen seit 2006 am Projekt SETI@home teil. Wie sind Sie darauf gestoßen?</strong></p>
<p>Wie ich genau auf SETI aufmerksam wurde, daran kann ich mich nicht mehr erinnern. Ich habe im Internet gesurft, weil ich mich über den aktuellen Stand der Suche nach extrasolaren Planeten informieren wollte. Und da wird wohl ein Link gewesen sein.</p>
<p><strong>Warum beteiligen Sie sich mit Ihrem Rechner an dem Forschungsprojekt?</strong></p>
<p>Ich mache mit, weil es für mich nicht die Frage ist, ob extraterrestrisches Leben existiert, sondern ob wir es finden. Seit 500 Jahren wissen wir, dass sich die Erde um die Sonne dreht. Giordano Bruno wurde noch verbrannt, weil er Leben im Universum für wahrscheinlich hielt. Gallilei musste seiner Erkenntnis abschwören. Weshalb ich das erwähne? Die ganze Philosophie muss &#8222;umgeschrieben&#8220; werden, wenn außerirdisches Leben existiert. Sämtliche Religionen verlieren ihren Absolutheitsanspruch auf die Wahrheit. Das, was wir unreflektiert seit tausenden von Jahren an Ballast im Glauben mitschleppen, kann endlich abgeworfen werden. Der Nachweis außerirdischer Intelligenz würde uns Menschen zum Nachdenken zwingen. Zum Nachdenken über unseren Umgang mit der Schöpfung Gottes. Denn wir wären nicht mehr das alleinige Ebenbild Gottes, was wir so gerne glauben wollen. Denn diese philosophische Erkennntis stammt noch aus der Zeit, als man noch glaubte, außer unserer Welt gäbe es nichts.</p>
<p><strong>Für die geleistete Arbeit bekommt man so genannte „Credits“ gutgeschrieben, die vor allem als Maßstab für den Wettbewerb zwischen Teams und Einzelpersonen dienen. Läuft Ihr PC seit 2006 Tag und Nacht?</strong></p>
<p>Ich mache meinen PC auch mal aus. Allerdings lasse ich ihn schon mal an, wenn ich zwischendurch weg bin. Der Suchtfaktor ist unbestritten vorhanden.</p>
<p><strong>Was erhoffen Sie sich von SETI@home?</strong></p>
<p>Das was sich alle erhoffen. SIE zu finden.</p>
<p><strong>Was halten Sie ganz allgemein von SETI@home und von der Idee, die benötigte Rechnerleistung auf viele Teilnehmer zu verteilen?</strong></p>
<p>Die Idee ist brillant. Es kann aber auch negative Auswirkungen auf die Umwelt haben, wenn Computer Tag und Nacht durchlaufen, nur um für SETI@home zu rechnen. Der Energieverbrauch dürfte nicht unerheblich sein und kann meiner Einschätzung nach weltweit schon ein kleines Kraftwerk erfordern. Und dann wäre ein Rechenzentrum energetisch sinnvoller. Aber wenn Computer, die ohnehin laufen, zusätzliche Arbeit verrichten, dann ist das okay.</p>
<p><strong>Glauben Sie, dass SETI@home eines Tages erfolgreich sein und ein außerirdisches Lebenszeichen empfangen wird?</strong></p>
<p>Ich hoffe es. Wobei ich denke, dass die Wahrscheinlichkeit gering ist. Aber es ist nicht ausgeschlossen, dass eines Tages durch einen verrückten Zufall ein entsprechendes Signal gefunden wird. Es ist auf jeden Fall einen Versuch wert.</p>
<p><strong>Wieso haben Sie sich dem Team SETI.Germany angeschlossen und „arbeiten“ nicht alleine?</strong></p>
<p>In unserem &#8222;realen&#8220; Leben müssen wir zu oft als Einzelkämpfer agieren. Wenn ich Probleme mit dem PC habe, dann erhalte ich im Team schnelle und gute Antworten. Und ich selbst konnte auch schon einige Male helfen. Es ist ein Geben und Nehmen. Ich fühle mich hier wohl.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema auf sternengucker.org</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/auf-der-suche-nach-ausserirdischem-leben/">Auf der Suche nach außerirdischem Leben</a></li>
<li><a
<li></a><a href="http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/interview-einem-inneren-beduerfnis-nachgehen/">Interview: “Einem inneren Bedürfnis nachgehen”</a></li>
<li><a href="http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/interview-seti-ist-heute-bereits-erfolgreich/">Interview: “SETI ist heute bereits erfolgreich”</a></li>
<li><a href="http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/eine-grandiose-platzverschwendung/">Interview: “Es wäre eine grandiose Platzverschwendung”</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>&quot;Einem inneren Bedürfnis nachgehen&quot;</title>
		<link>http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/interview-einem-inneren-beduerfnis-nachgehen/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Apr 2008 14:08:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit einer etwas längeren Unterbrechung beteiligt sich der Nutzer "yamazaki" seit 1999 bei SETI@home. Er beteiligt sich außerdem aus persönlichen Gründen an Projekten wie AIDS- und Krebsforschung, hilft aber auch bei der Klimaforschung und mathematischen Projekten aus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer etwas längeren Unterbrechung rechnet das SETI.Germany-Mitglied &#8222;yamazaki&#8220; seit 1999 für SETI@home. Er beteiligt sich außerdem aus persönlichen Gründen an Projekten wie AIDS- und Krebsforschung, hilft aber auch bei der Klimaforschung und mathematischen Projekten aus. Ein Interview.</p>
<p><span id="more-22"></span></p>
<p><strong>Wie sind Sie auf SETI@home gestoßen und warum machen Sie mit? </strong></p>
<p>Leider kann ich den direkten Bezug, wie ich auf SETI gestoßen bin nicht mehr nachvollziehen. Mit Sicherheit bin ich aber entweder irgendwo im Netz oder durch eine E-Mail auf das Projekt aufmerksam geworden.</p>
<p><strong>Seit wann sind Sie an SETI@home beteiligt?</strong></p>
<p>Seit Sommer 1999. Von etwa Ende 2005 bis Anfang 2008 habe ich mich nicht beteiligt. Seit Anfang 2008 bin ich bei SETI.Germany und beteilige mich in diesem Rahmen an diversen Projekten.</p>
<p><strong>Für die geleistete Arbeit bekommt man so genannte „Credits“ gutgeschrieben, die vor allem als Maßstab für den Wettbewerb zwischen Teams und Einzelpersonen dienen. Läuft Ihr PC deshalb Tag und Nacht?</strong></p>
<p>Einerseits empfinde ich die Credit-Vergabe und das jeweils damit verbundene &#8222;Ranking&#8220; durchaus als Anreiz zum Wettbewerb mit anderen Teilnehmern, sowohl innerhalb von SETI.Germany, als auch zwischen den unmittelbaren Konkurrenten in Form von vergleichbar großen User-Gruppierungen &#8211; man könnte die Credits also als das &#8222;Salz in der Suppe&#8220; oder als Motivationsmotor bezeichnen. Andererseits ist das Projekt- oder Forschungsthema für mich wichtig und maßgebend.</p>
<p><strong>Was erhoffen Sie sich von der Teilnahme an SETI@home?</strong></p>
<p>Mit der Teilnahme am SETI-Projekt kann ich so etwas wie einem inneren Bedürfnis nachgehen, generell etwas für alle zu tun. Das hört sich etwas merkwürdig an, aber ich glaube, nicht nur bei mir persönlich, sondern auch bei vielen anderen so etwas wie eine Sehnsucht zu erkennen, direkt mitmachen, helfen und etwas erreichen zu wollen &#8211; mit den begrenzten Mitteln, die man im Alltag zur Verfügung hat.</p>
<p><strong>Was halten Sie ganz allgemein von SETI@home und von der Idee, die benötigte Rechnerleistung auf viele Teilnehmer zu verteilen?</strong></p>
<p>Ich halte die Idee für bestechend und sehr effektiv. Ich war von Anfang an fasziniert und sehr beeindruckt von der Resonanz, die das SETI-Projekt und nachfolgend auch die vielen weiteren Projekte bekamen und bekommen.</p>
<p><strong>Glauben Sie, dass SETI@home eines Tages erfolgreich sein und außerirdische Lebenszeichen empfangen wird?</strong></p>
<p>Das ist schwer zu beurteilen. Warum sollte man nicht Signale finden, die ihren Ursprung in extraterristischen Intelligenzen haben &#8211; soweit das überhaupt verifizierbar ist. Ich bin jedenfalls der Meinung, dass die Wahrscheinlichkeit äußerst gering ist, dass wir allein in diesem unglaublich riesigen Universum sind. Aber selbst wenn man Beweise für die Existenz anderer intelligenter Lebensformen findet, wäre ein direkter Kontakt durch die unglaublichen Distanzen wohl auf absehbare Zeit unmöglich. Der Nutzen liegt für mich eher in der Hoffnung, dass die Menschen dadurch eine Möglichkeit haben, sich weiter zu entwickeln &#8211; vergleichbar vielleicht mit den Folgen der Renaissance oder mit der Entdeckungen, dass die Erde nicht der Mittelpunkt der Welt und keine Scheibe ist.</p>
<p><strong>Wieso haben Sie sich dem Team SETI.Germany angeschlossen und „arbeiten“ nicht alleine?</strong></p>
<p>Ich bin eigentlich noch nie so etwas wie ein &#8222;Vereinsmensch&#8220; gewesen. Aber SETI.Germany ist in dem Sinne auch kein Verein, sondern eine Gruppe von Interessierten, die mehr oder weniger versuchen, an einem Strang zu ziehen, sich auszutauschen und gegenseitig zu unterstützen. Man erfährt von den erfahrenen Mitgliedern viel Hilfe und Unterstützung auf eine sehr angenehme Art und auf einem hohen Toleranzlevel. Die meisten Mitglieder von SETI.Germany beteiligen sich nach wie vor bei SETI. Die Tendenz geht aber auch immer mehr in die Richtung, sich stark bei einem oder mehreren anderen Projekte zu engagieren, weil sich beispielsweise im Leben ein direkter Bezug dazu entwickelt hat. Ich beteilige mich beispielsweise aus persönlichen Gründen an Projekten wie AIDS- und Krebsforschung, helfe anderen aber auch gern dabei, ihre Projekte voranzubringen, sei es Klimaforschung, Mathematik oder etwas anderes. Im Gegenzug kann ich um Mithilfe bitten, wenn mir ein Projekt sehr am Herzen liegt.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema auf sternengucker.org</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/auf-der-suche-nach-ausserirdischem-leben/">Auf der Suche nach außerirdischem Leben</a></li>
<li><a href="http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/interview-seti-ist-heute-bereits-erfolgreich/">Interview: “SETI ist heute bereits erfolgreich”</a></li>
<li><a href="http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/interview-extraterrestrisches-leben-existiert-wir-muessen-es-nur-finden/">Interview: “Extraterrestrisches Leben existiert &#8211; wir müssen es nur finden”</a></li>
<li><a href="http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/eine-grandiose-platzverschwendung/">Interview: “Es wäre eine grandiose Platzverschwendung”</a></li>
</ul>
<img src="http://www.sternengucker.org/?ak_action=api_record_view&id=22&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&quot;Eine grandiose Platzverschwendung&quot;</title>
		<link>http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/eine-grandiose-platzverschwendung/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Apr 2008 12:49:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Andreas Brückel lässt seit 2002 seine Computer für SETI@home und andere BOINC-Projekte arbeiten. Seit Ende 2005 ist er bei SETI.Germany, dem größten deutschen Team aktiv und betreut unter anderem die Team-Website.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Andreas Brückel lässt seit 2002 seine Computer für SETI@home und andere BOINC-Projekte arbeiten. Seit Ende 2005 ist er bei <a href="http://www.setigermany.de/" target="_blank">SETI.Germany</a>, dem größten deutschen Team aktiv und betreut unter anderem die Team-Website. Ein Interview.</p>
<p><span id="more-19"></span></p>
<p><strong>Herr Brückel, Sie sind seit 2002 Teilnehmer bei SETI@home. Warum machen Sie mit?</strong></p>
<p>Als ich auf das Projekt gestoßen bin, hat mir der Bildschirmschoner zuerst gut gefallen und da ich den Gedanken dahinter faszinierend fand, habe ich auf meinem damaligen Rechner das Programm ständig laufen lassen.</p>
<p><strong>Für die geleistete Arbeit bekommt man so genannte „Credits“ gutgeschrieben, die als Maßstab für den Wettbewerb zwischen Teams und Einzelpersonen dienen. Läuft Ihr PC seit 2002 Tag und Nacht?</strong></p>
<p>Mein Home-Office-PC läuft eigentlich nur abends, das aber täglich. Ich habe aber auch Rechner, die sowieso 24 Stunden am Tag laufen &#8211; in dieser Zeit können sie auch noch etwas sinnvolles tun. Das Credit-System finde ich gut, da es unbestritten ist, dass viele aus diesem Grund mitrechnen. Aber für mich ist das nicht der wichtigste Anreiz. Ich persönlich möchte BOINC und die verschiedenen Projekte vor allem neuen Mitgliedern und Interessierten näher bringen und rechne deshalb meistens viele Projekte gleichzeitig auf meinen Rechnern.</p>
<p><strong>Was halten Sie ganz allgemein von SETI@home und von der Idee, die benötigte Rechnerleistung auf viele Teilnehmer zu verteilen?</strong></p>
<p>Die Idee des verteilten Rechnens für wissenschaftliche Projekte ist meiner Meinung nach eine sehr sinnvolle Erfindung. Es ermöglicht manchen Projekten erst ihre Forschung, da sie sonst nicht die Rechenleistung erbringen könnten, um überhaupt auf manchen Gebieten zu forschen. Oder die Arbeit würde sich sehr viel mehr in die Länge ziehen. SETI@home selbst ist immer noch das Prestige-Projekt innerhalb der BOINC-Plattform. Die meisten Teilnehmer steigen mit diesem Projekt in unsere Welt ein.</p>
<p><strong>Glauben Sie, dass SETI@home eines Tages erfolgreich sein und ein außerirdisches Signal finden wird?</strong></p>
<p>Für das Projekt an sich hoffe ich, dass irgendwann ein Signal gefunden wird. Ich persönlich glaube schon, dass es solche Signale gibt &#8211; wir müssen sie nur finden. Es wäre einfach eine grandiose Platzverschwendung, wenn die Erde der einzige bewohnte Planet im All wäre. Ich denke auch, dass sich viele irdische Probleme nach einer solchen Erfahrung von selbst lösen würden. Vielleicht würden sich die Menschen dann endlich einmal darauf konzentrieren, dass unser Planet erhalten werden sollte. Wenn schon nicht für uns selbst, dann wenigstens für unsere Kinder und Enkel.</p>
<p><strong>Sie haben sich 2005 dem Team SETI.Germany angeschlossen. Wieso „arbeiten“ Sie nicht alleine?</strong></p>
<p>Dass es Teams gibt, wusste ich anfangs gar nicht, erst als ich zu einer Frage mal im Internet recherchiert habe, kam ich auf die Homepage von SETI.Germany. Danach fand ich es einfach schön, Gleichgesinnte zu „treffen“, und auch Fragen zu BOINC-Themen und anderen Projekten zu beantworten und auch beantwortet zu bekommen. Gerade weil es so viele verschiedene Projekte gibt, wird auch ein großes Interessensspektrum der Mitglieder abgedeckt. Manche können mathematischen Projekten nichts abgewinnen, andere finden medizinische oder physikalische Projekte eher langweilig, und wieder andere rechnen eben nur SETI@Home oder die anderen „Klassiker“ <a href="http://www.boinc.de/einstein.htm" target="_blank">Einstein</a> oder <a href="http://boinc.bakerlab.org/rosetta/" target="_blank">Rosetta</a>. In der Hauptsache macht es einfach Spaß, mit anderen über die verschiedenen BOINC-Projekte, die Technik dahinter und die vielen damit zusammenhängenden Themen zu diskutieren.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema auf sternengucker.org</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/auf-der-suche-nach-ausserirdischem-leben/">Auf der Suche nach außerirdischem Leben</a></li>
<li><a href="http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/interview-einem-inneren-beduerfnis-nachgehen/">Interview: “Einem inneren Bedürfnis nachgehen”</a></li>
<li><a href="http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/interview-seti-ist-heute-bereits-erfolgreich/">Interview: “SETI ist heute bereits erfolgreich”</a></li>
<li><a href="http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/interview-extraterrestrisches-leben-existiert-wir-muessen-es-nur-finden/">Interview: “Extraterrestrisches Leben existiert &#8211; wir müssen es nur finden”</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Auf der Suche nach außerirdischem Leben</title>
		<link>http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/auf-der-suche-nach-ausserirdischem-leben/</link>
		<comments>http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/auf-der-suche-nach-ausserirdischem-leben/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Apr 2008 12:35:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxistipps]]></category>
		<category><![CDATA[BOINC]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[SETI@home]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sternengucker.org/index.php/2008/03/01/praxistipps/</guid>
		<description><![CDATA[Menschen, die an Außerirdische glauben, werden meist als Spinner abgetan. Das Forschungsprojekt SETI@home der Universität Berkeley ist jedoch ein ernsthaftes Unterfangen, außerirdisches Leben zu finden. Weltweit helfen Tausende, das Projekt voranzutreiben, indem sie ihren PC anschalten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sternengucker.org/bilder/lupe/seti-700x600.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.sternengucker.org/bilder/lupe/seti-160x120.jpg" alt="Screenshot der SETI-Software BOINC" title="Screenshot der SETI-Software BOINC" align="left" /></a>Menschen, die an Außerirdische glauben, werden meist als Spinner abgetan. Das <a href="http://setiathome.berkeley.edu/index.php" target="_blank">Forschungsprojekt SETI@home</a> der Universität Berkeley ist jedoch ein ernsthaftes Unterfangen, außerirdisches Leben zu finden. Seit neun Jahren läuft das wissenschaftliche Experiment, das weltweit auf tausende Teilnehmer und Rechner zugreifen kann, um Radiodaten auf der Suche nach außerirdischen Signalen auszuwerten.</p>
<p><strong>Teilnehmen kann jeder PC-Besitzer</strong></p>
<p>Die Abkürzung SETI steht für <em>&#8222;Search for Extraterrestrial Intelligence&#8220;</em>, <em>&#8222;@home&#8220;</em> bedeutet, dass jeder von zu Hause aus an dem Projekt teilnehmen kann. Alles, was die Teilnehmer dazu benötigen, ist ein Computer mit Internetzugang. Auf diesem Rechner wird die <a href="http://boinc.berkeley.edu/download.php" target="_blank">Software &#8222;BOINC&#8220;</a> installiert. Über das Internet wird BOINC mit Daten versorgt, die analysiert werden sollen. Diese Daten sind Radiosignale, die ursprünglich vom Arecibo-Radioteleskop in Puerto Rico empfangen wurden. Sie werden von der Universität Berkeley in kleinen Arbeitseinheiten an die Rechner der Teilnehmer geschickt, wo sie von BOINC untersucht werden. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf Signale gelegt, die bestimmte Eigenschaften erfüllen: Sie müssen lauter als die Hintergrundgeräusche sein und innerhalb von zwölf Sekunden an- und wieder abschwellen. So können Signale irdischen Ursprungs, astronomische Objekte und Satelliten als Ursache ausgeschlossen werden. Übrig bleiben – zumindest in der Theorie – Signale von Außerirdischen.</p>
<p><span id="more-17"></span></p>
<p><strong>Die Chancen sind minimal &#8211; trotzdem machen viele mit</strong></p>
<p><a href="http://www.sternengucker.org/bilder/lupe/seti2-700x600.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.sternengucker.org/bilder/lupe/seti2-160x120.jpg" alt=""Screenshot der SETI-Software BOINC" title="Screenshot der SETI-Software BOINC" align="left" /></a>Die Möglichkeit, an einem internationalen Forschungsprojekt mitzuwirken, das Außerirdische sucht, ist wohl einzigartig. Dass man dabei nicht einmal von seinem Schreibtisch aufstehen muss und auch lange und kalte Nächte im Freien nicht notwendig sind, sind große Vorteile des Projekts. Obwohl die Chancen, jemals ein Signal von außerirdischen Lebewesen zu finden, minimal sind, beteiligen sich derzeit fast 800.000 Teilnehmer weltweit an der Suche nach Radiosignalen aus fremden Welten. &#8222;Ich glaube schon, dass es solche Signale gibt, wir müssen sie nur finden&#8220;, sagt Andreas Brückel vom <a href="http://www.setigermany.de/" target="_blank">Team SETI.Germany</a>. &#8222;Es wäre einfach eine grandiose Platzverschwendung, wenn die Erde der einzige bewohnte Planet im All wäre.&#8220; Ähnlich sieht das sein Teamkollege Bernhard Bachmann: &#8222;Ich mache bei SETI@home mit, weil es für mich nicht die Frage ist, ob extraterrestrisches Leben existiert, sondern ob wir es finden.&#8220;</p>
<p><strong>Keine Außerirdische &#8211; aber ein großer Erfolg</strong></p>
<p>Außerirdische hat SETI@home bisher nicht aufgespürt – und trotzdem einen großen Erfolg errungen: SETI@home war das erste Großprojekt, das die Technik des &#8222;verteilten Rechnens&#8220; (&#8222;distributed computing&#8220;) erfolgreich angewendet hat. Dabei wird eine große Rechenlast auf viele Computer verteilt – genau das ist die Grundlage von BOINC, der Software die hinter SETI@home steckt: Sie organisiert die Verteilung der Arbeitspakete unter den Teilnehmern.</p>
<p>Mittlerweile gibt es <a href="http://boinc.berkeley.edu/projects.php" target="_blank">weitere Forschungsprojekte</a>, die BOINC als Plattform nutzen. <a href="http://boinc.bakerlab.org/rosetta/" target="_blank">Rosetta@home</a> erforscht beispielsweise neue Proteine, die Krankheiten wie HIV, Krebs und Malaria bekämpfen könnten. Außerdem gibt es Klimaprojekte oder Projekte, die komplexe mathematische Probleme lösen wollen. Aber: &#8222;SETI ist immer noch das Prestige-Projekt innerhalb der BOINC-Plattform&#8220;, sagt Andreas Brückel, der selbst seit 2002 dabei ist. &#8222;Die meisten steigen mit diesem Projekt in unsere Welt ein.&#8220;</p>
<p><strong>Mehr zum Thema auf sternengucker.org</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/interview-einem-inneren-beduerfnis-nachgehen/">Interview: &#8222;Einem inneren Bedürfnis nachgehen&#8220;</a></li>
<li><a href="http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/interview-seti-ist-heute-bereits-erfolgreich/">Interview: &#8222;SETI ist heute bereits erfolgreich&#8220;</a></li>
<li><a href="http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/interview-extraterrestrisches-leben-existiert-wir-muessen-es-nur-finden/">Interview: &#8222;Extraterrestrisches Leben existiert &#8211; wir müssen es nur finden&#8220;</a></li>
<li><a href="http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/eine-grandiose-platzverschwendung/">Interview: &#8222;Es wäre eine grandiose Platzverschwendung&#8220;</a></li>
</ul>
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