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	<title>Sternengucker &#187; Psychologie</title>
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	<description>Das Webdossier rund um Amateurastronomie.</description>
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		<title>Frage der Woche: Mondtäuschung</title>
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		<pubDate>Sat, 03 May 2008 12:43:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frage der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Mondtäuschung]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum wirkt der Mond am Horizont größer als hoch am Himmel? Die Mondtäuschung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Warum wirkt der tiefstehende Mond größer als der Mond, der hoch am Himmel steht?</h4>
<p><a href="http://www.sternengucker.org/bilder/lupe/mondtaeuschung2-700x600.jpg" rel="lightbox" title="Der Mond, &copy; Peashooter, pixelio.de"><img src="http://www.sternengucker.org/bilder/lupe/mondtaeuschung2-160x120.jpg" align="left" alt="Der Mond, &copy; Peashooter, pixelio.de" title="Der Mond, &copy; Peashooter, pixelio.de" /></a>Entgegen aller Annahmen hat dieses Phänomen keine physikalischen oder astronomischen Ursachen. Weder die Streuung noch die Brechung von Licht sind dafür verantwortlich, dass der Mond in der Nähe des Horizonts so viel größer wirkt als am Zenit. Die so genannte &#8222;Mondtäuschung&#8220; ist eine optische Täuschung, bei der die Größenwahrnehmung des Menschen überlistet wird.</p>
<p><strong>Das Gehirn sucht Anhaltspunkte</strong></p>
<p>Um das <a href="http://www.psy-mayer.de/links/Mond/mond.htm" target="_blank">Phänomen Mondtäuschung</a> zu verstehen, muss man wissen, dass das Gehirn beim Sehen Anhaltspunkte sucht, um die Größe eines Objekts einschätzen zu können. Wenn der Mond hoch am Himmel steht, gibt es keine Vergleichsgegenstände &#8211; am Horizont dagegen gibt es Bäume, Häuser oder Berge, die dem Gehirn Informationen über den Abstand zum Horizont vermitteln. So kommt das Gehirn zu der Einschätzung, dass der Mond näher ist, als wenn er hoch am Himmel steht. Und was näher ist, muss auch größer sein.</p>
<p><strong>Blick durch die Kamera entlarvt die Täuschung</strong></p>
<p><a href="http://www.sternengucker.org/bilder/lupe/mondtaeuschung1-original.jpg" rel="lightbox" title="Mond und Venus in der Abenddämmerung, &copy; Sebastian Voltmer, weltraum.com"><img src="http://www.sternengucker.org/bilder/lupe/mondtaeuschung1-160x120.jpg" alt="Der Mond, &copy; Sebastian Voltmer, weltraum.com" align="left" title="Der Mond, &copy; Sebastian Voltmer, weltraum.com" /></a>Dass es sich bei der Mondtäuschung tatsächlich um eine Täuschung handelt, wird spätestens dann klar, wenn man durch eine Kamera blickt. Die Technik lässt sich natürlich nicht von falschen Entfernungseinschätzungen täuschen und zeigt den Mond so, wie er wirklich ist: Wesentlich kleiner, als man ihn mit bloßem Auge gesehen hat. Wenn man durch ein Loch in einem Stück Papier schaut, verschwindet die Täuschung auch, da man dem Gehirn so die &#8222;Vergleichsobjekte&#8220; entzieht.</p>
<p><strong>Auf den Kopf stellen</strong></p>
<p>Das Gehirn schätzt die Entfernung des Objekts und nutzt dabei die eigene Erfahrung. Stellt man das Gesehene auf den Kopf &#8211; etwa indem man durch die Beine zum Horizont schaut &#8211; hat das Gehirn keine bekannten Anhaltspunkte mehr und die Mondtäuschung verschwindet ebenfalls.</p>
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