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	<title>Sternengucker &#187; Planeten</title>
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	<description>Das Webdossier rund um Amateurastronomie.</description>
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		<title>Eine Nacht unter den Sternen</title>
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		<pubDate>Sat, 10 May 2008 12:47:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Amateur]]></category>
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		<category><![CDATA[vor Ort]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein halbwegs sternenklarer Abend Ende April. Die Amateurastronomen der AAW Darmstadt wollen das Wetter nutzen und endlich wieder einmal ihrem Hobby nachgehen. Mit von der Partie waren zahlreiche Besucher - und sternengucker.org. Eine Erfahrung der besonderen Art.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Abend Ende April. Es soll die erste halbwegs sternenklare Nacht seit Monaten werden und das wollen die Sternengucker der Arbeitsgemeinschaft Astronomie und Weltraumtechnik Darmstadt (<a href="http://www.aaw-darmstadt.de" target="_blank">AAW</a>) nutzen. Am Mühltalbad in Darmstadt-Eberstadt, abseits der Straßenbeleuchtung der Stadt, treffen sich die Mitglieder um endlich einmal wieder ihrem Hobby zu frönen. Die Astronomen holen lange Stangen aus den Kofferräumen ihrer Autos und schrauben ihre selbstgebauten Teleskope zusammen &#8211; von Weitem könnte man den Eindruck bekommen, dem Aufbau eines Zeltlagers zuzuschauen. Nach und nach trudeln die ersten Neugierigen ein, die auch einmal durch ein Teleskop schauen wollen.</p>
<p><span id="more-51"></span></p>
<p><strong>Auf der Suche nach Merkur</strong></p>
<p><img src="http://www.sternengucker.org/bilder/teaser-mi/aaw1-160x120.jpg" align="left" alt="Sternengucker der AAW Darmstadt suchen den Merkur &copy; AAW Darmstadt" title="Sternengucker der AAW Darmstadt suchen den Merkur &copy; AAW Darmstadt" />Doch bevor es an die Teleskope geht, suchen die Astronomen mit ihren Feldstechern den Planeten Merkur. &#8222;Wir geben den Teleskopen noch etwas Zeit, um auszukühlen&#8220;, erklärt Gunnar Glitscher, Vorstand der AAW. &#8222;Außerdem ist es noch zu hell, um andere Objekte zu finden.&#8220; Den Merkur finden die geübten Augen der Sternengucker dagegen relativ schnell überm Horizont. Während jeder Besucher den selten sichtbaren Planeten durch ein Spektiv bewundert, werden nach und nach Sterne am Himmel sichtbar und die Vorfreude unter dem Hobbyastronomen steigt spürbar an.</p>
<p><strong>Ein Ring begeistert die Besucher</strong></p>
<p>Als nächstes Objekt wurde mittlerweile der Planet Saturn gesichtet &#8211; im Gegensatz zu Merkur kann man ihn schon mit bloßem Auge hoch am Himmel erkennen. Mit geübten Bewegungen visieren zwei Astronomen den Ringplaneten an, während andere überlegen, welche Objekte man den vielen Besuchern zeigen könnte. Doch erst einmal folgt der Blick der neugierigen Laien durch das Okular zum Saturn. Und der löst Staunen aus, denn niemand hätte gedacht, dass man den Ring des Planeten tatsächlich so deutlich erkennen kann. Als einer der Hobbyastronomen erklärt, dass man neben dem Saturn auch noch einen seiner Monde sehen kann, sind die Besucher erst recht erstaunt. &#8222;Ich glaube, man kann den Ring auch mit bloßem Auge sehen&#8220;, spekuliert eine Besucherin beim Blick nach oben.</p>
<p><strong>Sternenwanderung am Frühlingshimmel</strong></p>
<p>Kaum hat sich die Begeisterung über den Ring des Saturn gelegt, geht es weiter mit einer Sternenwanderung über den Frühlingshimmel. &#8222;Wir sind hier nur sieben Kilometer Luftlinie vom Luisenplatz entfernt und es sind doch ein paar Wolken am Himmel&#8220;, sagt Glitscher. Trotzdem findet er mit erstaunlicher Sicherheit seinen Weg am Sternenhimmel. Die Sterne Arktur, Spika und Sirius werden ebenso ausgedeutet, wie die (teilweise) sichtbaren Sternbilder des Großen Wagen, Löwen und Drachen. Anschließend hält Glitscher nach einem besonders interessanten Objekt Ausschau: Der Wettersatellit Metop soll den Nachthimmel überqueren. Und siehe da, pünktlich auf die Sekunde huscht ein heller Punkt über den Sternenhimmel.</p>
<p><strong>Galaxien-Hopping mit großen Teleskopen</strong></p>
<p><img src="http://www.sternengucker.org/bilder/teaser-mi/aaw2-160x120.jpg" align="left" alt="Blick durchs Teleskop &copy; AAW Darmstadt" title="Blick durchs Teleskop &copy; AAW Darmstadt" />Dann sind auch endlich die großen Teleskope an der Reihe. &#8222;Wir haben sie extra mitgebracht, um damit Galaxien anzuschauen&#8220;, erklärt Gunnar Glitscher. Mit seinem Dobson-Teleskop visiert er als erste Galaxie M81 an, eine helle Spiralgalaxie im Sternbild Großer Bär. Ganz in ihrer Nähe befindet sich die M82, ebenfalls eine Spiralgalaxie. Man merkt gleich, dass der Blick in die Weiten des Universums die meisten Besucher nicht so sehr beeindruckt wie der Blick auf den Saturn. Doch als Glitscher erzählt, das Licht von M82 sei 12 Millionen Jahre bis zur Erde unterwegs gewesen, geht doch ein leichtes Raunen durch die Reihen der Besucher. Diese Zahl ist doch unvorstellbar groß.</p>
<p><strong>30 Millionen Jahre unterwegs</strong></p>
<p><img src="http://www.sternengucker.org/bilder/teaser-mi/m51-160x120.jpg" align="left" alt="Die Whirlpool-Galaxie (M51) &copy; AAW Darmstadt" title="Die Whirlpool-Galaxie (M51) &copy; AAW Darmstadt" />Mittlerweile ist es kalt geworden, doch die meisten Besucher haben sich passend gekleidet, um den krönenden Abschluss mitzuerleben. Die Teleskope visieren die Galaxie M51 an, die wegen ihres Aussehens auch Whirlpool-Galaxie genannt wird. Auch hier staunen die Besucher über die Entfernung &#8211; denn 30 Millionen Lichtjahre Entfernung bedeutet, dass das Licht bis zur Erde 30 Millionen Jahre unterwegs war.</p>
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		<title>Frage der Woche: Sterne und Planeten</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Apr 2008 10:34:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frage der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
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		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Stern]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ist ein Stern, was ist ein Planet und was unterscheidet sie voneinander?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Was ist der Unterschied zwischen Sternen und Planeten?</h4>
<p><a href="http://www.sternengucker.org/bilder/lupe/saturn-original.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.sternengucker.org/bilder/lupe/saturn-160x120.jpg" alt="Der Saturn &copy; Sebastian Voltmer, weltraum.com" title="Der Saturn &copy; Sebastian Voltmer, weltraum.com" align="left" /></a>Ein Planet ist ein Himmelskörper, der sich in einer Umlaufbahn um einen Stern bewegt. Dabei produziert er kein eigenes Licht, sondern reflektiert das Licht des Sterns. Merkur, Venus, die Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun &#8211; die Planeten unseres Sonnensystems &#8211; bewegen sich in Umlaufbahnen um ihren Stern: die Sonne.</p>
<p><strong>Kleinplaneten und Exoplaneten</strong></p>
<p>Neben den Planeten unsere Sonnensystems gibt es Zwergplaneten wie Pluto, der bis 2006 zu den Planeten gezählt wurde. 1995 hat der Genfer Forscher Michel Mayor den ersten Planeten außerhalb unseres Sonnensystems &#8211; einen so genannten Exoplaneten &#8211; entdeckt. Momentan sind über 270 solcher Exoplaneten bekannt &#8211; Leben scheint dort aber nicht möglich zu sein.</p>
<p><strong>Selbstleuchtende Gaskugeln</strong></p>
<p><a href="http://www.sternengucker.org/bilder/lupe/sofi-original.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.sternengucker.org/bilder/lupe/sofi-160x120.jpg" alt="Sonnenfinsternis &copy; Sebastian Voltmer, weltraum.com" title="Sonnenfinsternis &copy; Sebastian Voltmer, weltraum.com" align="left" /></a>Im Gegensatz zu Planeten sind Sterne selbstleuchtende Gaskugeln &#8211; unsere Sonne ist der Stern, der uns am nächsten steht. Alle anderen Sterne sind so weit von unserer Erde entfernt, dass man sie auch mit Hilfe eines Teleskops nur als Punkt sehen kann. Nach der Sonne ist Proxima Centauri der uns nächste Stern &#8211; in einem Abstand von 4,2 Lichtjahren. Neben den &#8222;normalen&#8220; Sternen gibt es Sonderformen wie weiße Zwergsterne, Neutronensterne und schwarze Löcher, die jeweils nur in bestimmten Phasen der Sternentwicklung &#8211; beispielsweise am Ende &#8211; auftreten.</p>
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