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	<title>Sternengucker &#187; Einsteiger</title>
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	<description>Das Webdossier rund um Amateurastronomie.</description>
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		<title>&quot;Hobby-Astronom in 4 Schritten&quot;</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Dec 2008 12:04:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Hobby]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Buch "Hobbyastronom in 4 Schritten" von Lambert Spix. Eine Rezension.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.sternengucker.org/bilder/teaser-mi/hobbyastronom-160x120.jpg" alt="'Hobby-Astronom in 4 Schritten' von Lambert Spix" title="Hobby-Astronom in 4 Schritten' von Lambert Spix" align="left" />Wer die Astronomie zu seinem Hobby machen möchte, braucht zu allererst fachkundige Unterstützung: Sei es, um Sternbilder zu identifizieren oder um Anfängerfehler beim Teleskopkauf zu vermeiden. Das Buch „Hobby-Astronom in 4 Schritten. Ein 1&#215;1 der praktischen Astronomie“ von Lambert Spix hilft da weiter. In vier übersichtliche Kapitel gegliedert, verschafft das Buch einen guten Überblick über die Themen, die einen Einsteiger interessieren: Wissen, Ausrüstung, Beobachtung und Objekte.</p>
<p><span id="more-16"></span></p>
<p><strong>Für blutige Anfänger bestens geeignet</strong></p>
<p>Für das Kapitel „Wissen“ wird keinerlei Grundlagenwissen vorausgesetzt – es wird selbst erklärt, dass Sonne und Sterne stillstehen, während die Erde sich um die Sonne bewegt. Nachdem die Grundlagen geklärt wurden, geht es über Sonne, Mond und Kometen weiter mit dem Lebensweg der Sterne, ihren Farben, der Milchstraße, anderen Galaxien und der Entstehung des Universums. Auf 35 Seiten bekommt man so ein breit gestreutes Basiswissen vermittelt. Wer allerdings schon über astronomisches Grundlagenwissen verfügt, wird dieses Kapitel wohl überspringen und sich dem nachfolgenden Kapitel „Ausrüstung“ widmen.</p>
<p><strong>Fernglas, Teleskop und Co.</strong></p>
<p>Was kann ein Fernglas und was kann ein Teleskop – diese Fragen werden im Kapitel „Ausrüstung“ beantwortet. Dazu kommen Erläuterungen der Teleskoptypen und Teleskopmontierungen sowie Zubehörempfehlungen für das Teleskop. Weitere Themen sind die Sonnenbeobachtung und die empfohlene Ausrüstung für eine Beobachtungsnacht. Als Grundlage für den Teleskopkauf mag dieses Kapitel nützlich sein – es wird allerdings kaum ausreichen und kann den persönlichen Rat eines erfahrenen Amateurastronomen oder Teleskophändlers nicht ersetzen.</p>
<p><strong>Wie man Objekte am Nachthimmel findet</strong></p>
<p><img src="http://www.sternengucker.org/bilder/teaser-mi/hobbyastronom-inhalt-160x120.jpg" alt="'Hobby-Astronom in 4 Schritten' von Lambert Spix" title="Hobby-Astronom in 4 Schritten' von Lambert Spix" align="left" />Das Kapitel „Beobachtung“ beginnt mit der Suche nach Sternbildern. Vom Großen Wagen geht es weiter zum Kleinen Wagen und damit zum Polarstern. Anschließend wird ein Hilfsmittel vorgestellt, das die Suche nach Sternbildern wesentlich erleichtern kann: Die drehbare Sternkarte. Wie ein optimaler Beobachtungsplatz aussieht, wie man Objekte mit dem Teleskop findet und wie man „richtig“ beobachtet, sind Themen im dritten Kapitel des Buchs. Auch die Astrofotografie und die Planetenjagd mit der Webcam werden hier kurz angerissen. Während bei den ersten Themen des Kapitels die Tipps und Hinweise ausreichend sind, kann ein Buch für Einsteiger die Astrofotografie nicht ausführlich erläutern. Zu diesem Thema gibt es spezielle Literatur.</p>
<p><strong>Sonne, Mond und Sternhaufen</strong></p>
<p>Das vierte und letzte Kapitel des Buchs beschäftigt sich mit „Objekten“. Vom „Sightseeing auf dem Mond“ geht es zu Sonnenflecken und anschließend zu den Planeten Venus, Mars, Jupiter und Saturn. Es folgen zweiseitige Portraits von Doppelsternen, offenen Sternhaufen, Kugelsternhaufen sowie galaktischen und planetarischen Nebeln. Im Anhang finden sich Abbildungen, die den Nachthimmel im Jahresverlauf zeigen. Außerdem sind Literaturtipps aufgeführt und Tabellen listen astronomische Ereignisse bis zum Jahr 2027 auf.</p>
<p><strong>Kleines Astronomie-Einmaleins</strong></p>
<p>Lambert Spix’ „1&#215;1 der praktischen Astronomie“ hält, was es schon im Titel verspricht. Wer die etwas mehr als 100 Seiten durchgearbeitet hat, hat eine grundlegende Ahnung von der Astronomie als Hobby. Besonders erwähnenswert ist, dass das Buch teilweise auch mit weit verbreitetem Irrglauben aufräumt. So wird beispielsweise auch erläutert, was ein Teleskop nicht kann. Auch die Aufmachung des Buchs gefällt: Durch die praktische Spiralbindung ist das Buch flexibel und übersteht auch einen „Außeneinsatz“ problemlos.</p>
<p><em>&#8222;Hobby-Astronom in 4 Schritten. Ein 1&#215;1 der praktischen Astronomie&#8220;</em><br />
<strong>Autor:</strong> Lambert Spix<br />
<strong>Verlag:</strong> Oculum<br />
<strong>ISBN:</strong> 393846917X<br />
<strong>Preis:</strong> 14,90 Euro</p>
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		<title>Astronomische Hilfsmittel im Überblick</title>
		<link>http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/astronomische-hilfsmittel-im-uberblick/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 May 2008 10:12:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Einsteiger]]></category>
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		<description><![CDATA[Was kann man mit bloßem Auge, Fernglas oder Teleskop am Nachthimmel sehen? Und warum sind diese Bilder nicht bunt, wie die Bilder des Weltraumteleskops Hubble oder von Astrofotografen? Die Antworten auf diese und andere Fragen liefert die folgende Flash-Grafik.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was kann man mit bloßem Auge, Fernglas oder Teleskop am Nachthimmel sehen? Und warum sind diese Bilder nicht bunt, wie die Bilder des Weltraumteleskops Hubble oder von Astrofotografen? Die Antworten auf diese und andere Fragen finden Sie in der folgenden Flash-Grafik.</p>
<p><embed src="http://www.sternengucker.org/flash/flash.swf" quality="high" scale="exactfit" menu="false" bgcolor="#000000" width="500" height="350" swLiveConnect="false" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/shockwave/download/download.cgi?P1_Prod_Version=ShockwaveFlash" /></p>
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		<title>Rezension: Kosmos-Himmelsjahr 2008</title>
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		<pubDate>Sat, 17 May 2008 11:52:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Amateurastronom]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Einsteiger]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein astronomisches Jahrbuch braucht jeder Amateurastronom. Eine Rezension.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sternengucker.org/bilder/lupe/jahrbuch-original.jpg" rel="lightbox""><img src="http://www.sternengucker.org/bilder/lupe/jahrbuch-160x120.jpg" alt="Kosmos Himmelsjahr 2008" title="Kosmos Himmelsjahr 2008" align="left" /></a>Ein aktuelles astronomisches Jahrbuch gehört zum Handwerkszeug jedes Amateurastronomen. Ein Klassiker unter den Jahrbüchern ist das „Kosmos Himmelsjahr“ von Hans-Ulrich Keller. Generell gilt: Ein astronomisches Jahrbuch informiert den Leser über alle Himmelsereignisse des Jahres. So schafft das Jahrbuch gleich zu Beginn einen Überblick über das bevorstehende Jahr: Feiertage, Jahreszeitenwechsel, Termine von Finsternissen und Planetensichtbarkeiten werden auf zwei Seiten knapp zusammengefasst. Es folgt ein detaillierter Blick auf die Sonnen- und Mondfinsternisse des Jahres 2008.</p>
<p><span id="more-59"></span></p>
<p><strong>Ein Monat pro Kapitel</strong></p>
<p>Der größte Teil des Buchs wird von Kapiteln dominiert, die jeweils einen Monat detailliert beschreiben. Zu jedem Monat ist ein „Himmelskalender“ abgebildet, der die Wochen- und Feiertage mit astronomischen Ereignissen wie Mondphasen, Planetensichtbarkeiten und Meteorströmen zusammenbringt. Es folgen Daten zum Sonnen- und Mondlauf im jeweiligen Monat. Diese Daten sind in Tabellenform verfügbar, gleichzeitig sind erläuternde Grafiken vorhanden.</p>
<p><strong>Wann sieht man welchen Planeten?</strong></p>
<p>Der Planetenlauf nimmt meist einen etwas größeren Platz des jeweiligen Monats ein. Hier wird beschrieben, wann und wo man einen Planeten am Nachthimmel entdecken kann. Auch diese Informationen werden teils durch zahlreiche Grafiken deutlich gemacht. Ein astronomisch ungeübter Leser wird seine Zeit brauchen, um sich die nötigen Informationen zu erschließen.</p>
<p><strong>Fixsternhimmel und „Monatsthema“</strong></p>
<p><a href="http://www.sternengucker.org/bilder/lupe/jahrbuch2-original.jpg" rel="lightbox""><img src="http://www.sternengucker.org/bilder/lupe/jahrbuch2-160x120.jpg" alt="Kosmos Himmelsjahr 2008" title="Kosmos Himmelsjahr 2008" align="left" /></a>Ein weiterer wichtiger Aspekt des Monats ist der Fixsternhimmel. Neben einer Karte des Fixsternhimmels im jeweiligen Monat wird hier beispielsweise erklärt, wie man sich am Sternenhimmel orientiert und so Sternbilder findet oder welche Objekte sich für Feldstecher und Fernrohr eignen. Außerdem werden hier teilweise auch sichtbare Sternbilder vorgestellt. Ein „Monatsthema“ rundet jedes Kapitel ab. Hier geht es um aktuelle Himmelsereignisse wie die Saturn-Opposition oder allgemeine Themen wie die Entstehung von Gezeiten, den Planeten Neptun oder die Suche nach extrasolaren Planeten.</p>
<p><strong>Tabellen und Einsteigerinformationen</strong></p>
<p>Nachdem mit dem Monat Dezember das Jahr abgeschlossen ist, folgen Tabellen. Hier geht es um Planetengrößen und –sichtbarkeiten, Koordinaten von Sonne, Mond und Planeten oder Daten von Sternbedeckungen. Komplettiert wird das Jahrbuch von einem Teil für Einsteiger, der vor allem die Erläuterungen verwendeter Begriffe und allgemeiner astronomischer Grundlagen enthält. Dieses Kapitel sollte man als Neuling unbedingt lesen, um sich den Spaß an der Lektüre nicht zu verderben. Glücklicherweise weißt der Autor gleich im Vorwort auf diese Einführung hin – sonst wäre sie im hinteren Teil des Buchs fehl am Platz. Insgesamt gesehen ist das Kosmos Himmelsjahr ein guter Begleiter für Einsteiger und Fortgeschrittene, der kaum eine Frage offen lässt.</p>
<p><em>&#8222;Kosmos Himmelsjahr 2008. Sonne, Mond und Sterne im Jahreslauf&#8220;</em><br />
<strong>Autor:</strong> Hans-Ulrich Keller<br />
<strong>Verlag:</strong> Kosmos<br />
<strong>ISBN:</strong> 3440110214<br />
<strong>Preis:</strong> 14,95 Euro</p>
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		<title>Eine Nacht unter den Sternen</title>
		<link>http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/eine-nacht-unter-den-sternen/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 May 2008 12:47:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein halbwegs sternenklarer Abend Ende April. Die Amateurastronomen der AAW Darmstadt wollen das Wetter nutzen und endlich wieder einmal ihrem Hobby nachgehen. Mit von der Partie waren zahlreiche Besucher - und sternengucker.org. Eine Erfahrung der besonderen Art.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Abend Ende April. Es soll die erste halbwegs sternenklare Nacht seit Monaten werden und das wollen die Sternengucker der Arbeitsgemeinschaft Astronomie und Weltraumtechnik Darmstadt (<a href="http://www.aaw-darmstadt.de" target="_blank">AAW</a>) nutzen. Am Mühltalbad in Darmstadt-Eberstadt, abseits der Straßenbeleuchtung der Stadt, treffen sich die Mitglieder um endlich einmal wieder ihrem Hobby zu frönen. Die Astronomen holen lange Stangen aus den Kofferräumen ihrer Autos und schrauben ihre selbstgebauten Teleskope zusammen &#8211; von Weitem könnte man den Eindruck bekommen, dem Aufbau eines Zeltlagers zuzuschauen. Nach und nach trudeln die ersten Neugierigen ein, die auch einmal durch ein Teleskop schauen wollen.</p>
<p><span id="more-51"></span></p>
<p><strong>Auf der Suche nach Merkur</strong></p>
<p><img src="http://www.sternengucker.org/bilder/teaser-mi/aaw1-160x120.jpg" align="left" alt="Sternengucker der AAW Darmstadt suchen den Merkur &copy; AAW Darmstadt" title="Sternengucker der AAW Darmstadt suchen den Merkur &copy; AAW Darmstadt" />Doch bevor es an die Teleskope geht, suchen die Astronomen mit ihren Feldstechern den Planeten Merkur. &#8222;Wir geben den Teleskopen noch etwas Zeit, um auszukühlen&#8220;, erklärt Gunnar Glitscher, Vorstand der AAW. &#8222;Außerdem ist es noch zu hell, um andere Objekte zu finden.&#8220; Den Merkur finden die geübten Augen der Sternengucker dagegen relativ schnell überm Horizont. Während jeder Besucher den selten sichtbaren Planeten durch ein Spektiv bewundert, werden nach und nach Sterne am Himmel sichtbar und die Vorfreude unter dem Hobbyastronomen steigt spürbar an.</p>
<p><strong>Ein Ring begeistert die Besucher</strong></p>
<p>Als nächstes Objekt wurde mittlerweile der Planet Saturn gesichtet &#8211; im Gegensatz zu Merkur kann man ihn schon mit bloßem Auge hoch am Himmel erkennen. Mit geübten Bewegungen visieren zwei Astronomen den Ringplaneten an, während andere überlegen, welche Objekte man den vielen Besuchern zeigen könnte. Doch erst einmal folgt der Blick der neugierigen Laien durch das Okular zum Saturn. Und der löst Staunen aus, denn niemand hätte gedacht, dass man den Ring des Planeten tatsächlich so deutlich erkennen kann. Als einer der Hobbyastronomen erklärt, dass man neben dem Saturn auch noch einen seiner Monde sehen kann, sind die Besucher erst recht erstaunt. &#8222;Ich glaube, man kann den Ring auch mit bloßem Auge sehen&#8220;, spekuliert eine Besucherin beim Blick nach oben.</p>
<p><strong>Sternenwanderung am Frühlingshimmel</strong></p>
<p>Kaum hat sich die Begeisterung über den Ring des Saturn gelegt, geht es weiter mit einer Sternenwanderung über den Frühlingshimmel. &#8222;Wir sind hier nur sieben Kilometer Luftlinie vom Luisenplatz entfernt und es sind doch ein paar Wolken am Himmel&#8220;, sagt Glitscher. Trotzdem findet er mit erstaunlicher Sicherheit seinen Weg am Sternenhimmel. Die Sterne Arktur, Spika und Sirius werden ebenso ausgedeutet, wie die (teilweise) sichtbaren Sternbilder des Großen Wagen, Löwen und Drachen. Anschließend hält Glitscher nach einem besonders interessanten Objekt Ausschau: Der Wettersatellit Metop soll den Nachthimmel überqueren. Und siehe da, pünktlich auf die Sekunde huscht ein heller Punkt über den Sternenhimmel.</p>
<p><strong>Galaxien-Hopping mit großen Teleskopen</strong></p>
<p><img src="http://www.sternengucker.org/bilder/teaser-mi/aaw2-160x120.jpg" align="left" alt="Blick durchs Teleskop &copy; AAW Darmstadt" title="Blick durchs Teleskop &copy; AAW Darmstadt" />Dann sind auch endlich die großen Teleskope an der Reihe. &#8222;Wir haben sie extra mitgebracht, um damit Galaxien anzuschauen&#8220;, erklärt Gunnar Glitscher. Mit seinem Dobson-Teleskop visiert er als erste Galaxie M81 an, eine helle Spiralgalaxie im Sternbild Großer Bär. Ganz in ihrer Nähe befindet sich die M82, ebenfalls eine Spiralgalaxie. Man merkt gleich, dass der Blick in die Weiten des Universums die meisten Besucher nicht so sehr beeindruckt wie der Blick auf den Saturn. Doch als Glitscher erzählt, das Licht von M82 sei 12 Millionen Jahre bis zur Erde unterwegs gewesen, geht doch ein leichtes Raunen durch die Reihen der Besucher. Diese Zahl ist doch unvorstellbar groß.</p>
<p><strong>30 Millionen Jahre unterwegs</strong></p>
<p><img src="http://www.sternengucker.org/bilder/teaser-mi/m51-160x120.jpg" align="left" alt="Die Whirlpool-Galaxie (M51) &copy; AAW Darmstadt" title="Die Whirlpool-Galaxie (M51) &copy; AAW Darmstadt" />Mittlerweile ist es kalt geworden, doch die meisten Besucher haben sich passend gekleidet, um den krönenden Abschluss mitzuerleben. Die Teleskope visieren die Galaxie M51 an, die wegen ihres Aussehens auch Whirlpool-Galaxie genannt wird. Auch hier staunen die Besucher über die Entfernung &#8211; denn 30 Millionen Lichtjahre Entfernung bedeutet, dass das Licht bis zur Erde 30 Millionen Jahre unterwegs war.</p>
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		<title>Ein weites Feld: Die Amateurastronomie</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Apr 2008 07:07:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Einsteiger]]></category>
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		<category><![CDATA[Überblick]]></category>

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		<description><![CDATA[Etwa 150.000 deutschsprachige Amateurastronomen beschäftigen sich mit der Himmelsbeobachtung und anderen Aspekten der Astronomie. Seit das Hubble-Weltraumteleskop faszinierende Bilder zur Erde schickt, haben aber viele Einsteiger falsche Vorstellungen von der Astronomie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.sternengucker.org/bilder/teaser-mi/teleskop-160x120.jpg" alt="Teleskop im Sonnenuntergang, &copy; Jörg Trampert, pixelio.de" title="Teleskop im Sonnenuntergang, &copy; Jörg Trampert, pixelio.de" align="left" />Es gibt etwa 150.000 deutschsprachige Amateurastronomen, schätzt der Spektrum-Verlag, in dem unter anderem die Zeitschrift „Sterne und Weltraum“ erscheint. Die Amateurastronomie bietet den Sternenguckern ein breites Spektrum an Betätigungsmöglichkeiten – eine zentrale Rolle spielt dabei die Beobachtung. Es gibt unzählige Objekte und Ereignisse, die beobachtet werden können – einige davon sind bereits mit bloßem Auge zu sehen, während andere eine gute Ausrüstung, vor allem aber Erfahrung und Geduld erfordern.</p>
<p><span id="more-13"></span></p>
<p><strong>Spezialisten und Generalisten</strong></p>
<p>Es gibt Amateurastronomen, die sich auf bestimmte Gebiete spezialisieren &#8211; wie Wolfgang Kloehr aus Schweinfurt. Der Software-Entwickler sucht den Himmel ganz gezielt nach Supernovae ab und konnte schon einige Erfolge verbuchen. Andere Amateurastronomen sehen sich dagegen eher als „Generalisten“: Oliver Lubenow von der <a href="http://www.vds-astro.de" target="_blank">Vereinigung der Sternfreunde</a> (VdS) interessiert sich beispielsweise auch für die Geschichte der Astronomie. Auch der Selbstbau von Beobachtungsgeräten, didaktische Aufgaben in astronomischen Vereinen oder Volkssternwarten und die Astrofotografie spielen eine große Rolle in der Welt der Amateurastronomie.</p>
<p><strong>Amateure und Profis</strong></p>
<p>Aber was genau unterscheidet den Amateurastronomen vom Berufsastronomen? Lubenow erklärt: „Der Unterschied zum Profi ist in erster Linie der, dass der hauptberufliche Astronom Mathematik oder Physik studiert hat.“ Natürlich könne ein studierter Physiker gleichzeitig auch noch Hobbyastronom sein. „Was die Astronomie betrifft, weiß der Amateur in der Regel ganz gut Bescheid“, findet Lubenow. „Aber er betreibt es, was die Geräte angeht, natürlich auf einem geringeren Niveau als der Profi, schließlich kostet das alles Geld.“ Ein weiterer Unterschied sei, dass der Amateurastronom die Astronomie als Hobby betreibt. „Es ist nicht sein Beruf und er verdient kein Geld damit“, verdeutlicht Lubenow.</p>
<p><strong>Einsteiger mit falschen Erwartungen</strong></p>
<p>Seit das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hubble-Weltraumteleskop" target="_blank">Hubble-Weltraumteleskop</a> beeindruckende Bilder des Universums zur Erde schickt, gibt es immer wieder Einsteiger, die über die Hubble-Aufnahmen die Faszination der Astronomie entdecken. „Diese Leute sind dann der Meinung, dass man mit den für Amateure zugänglichen Geräten solche Dinge sehen kann“, schmunzelt Oliver Lubenow. „Davor muss ich wirklich warnen: Das kann man definitiv nicht.“</p>
<p><strong>Einsteiger-Frust vermeiden</strong></p>
<p><a href="http://www.sternengucker.org/bilder/lupe/mond-700x600.jpg" rel="lightbox" border="none"><img src="http://www.sternengucker.org/bilder/lupe/mond-160x120.jpg" alt="Mond, &copy; Jörg Trampert, pixelio.de" title="Mond, &copy; Jörg Trampert, pixelio.de" align="left" /></a>Wenn der Einsteiger zu Beginn falsch oder gar nicht beraten wird, schlägt die Faszination schnell in Frust um – spätestens dann, wenn man im Teleskop statt farbenprächtigen Bildern nur verschwommene milchige Flecken erkennt. „Man muss die Einsteiger ein Stück weit leiten“, findet Lubenow. „So kann man diesem Frust vorbeugen.“ Oliver Lubenow ist im Vorstand der VdS für die Einsteigerbetreuung zuständig und erklärt den Anfängern gleich zu Beginn, was man mit den gängigen Hilfsmitteln sehen kann – und was nicht. „Man sollte ihnen interessante Objekte zeigen, die man häufig sehen kann – wie beispielsweise den Mond“, sagt Lubenow. „Wenn man den Einsteigern nicht hilft, solche Erfahrungen zu machen, verlieren sie unter Umständen schnell die Lust, sich in der Nacht nach draußen zu begeben.“ Schließlich ist die astronomische Beobachtung mit Aufwand und Vorbereitung verbunden, während man sich die bunten <a href="http://www.hubblesite.org/" target="_blank">Hubble-Bilder</a> mit ein paar Mausklicks auf den Computerbildschirm holen kann.</p>
<p><strong>Beobachtungsnotizen sind hilfreich</strong></p>
<p><img src="http://www.sternengucker.org/bilder/teaser-mi/notiz-160x120.jpg" alt="Notizen &copy; Sebastian Staendecke, pixelio.de" title="Notizen &copy; Sebastian Staendecke, pixelio.de" align="left" />Gunnar Glitscher von der <a href="http://www.aaw-darmstadt.de" target="_blank">Arbeitsgemeinschaft Astronomie und Weltraumtechnik Darmstadt</a> (AAW) empfiehlt nicht nur Einsteigern, sich beim Beobachten Notizen zu machen. „Man kann sich so besser merken, wann man welches Objekt beobachtet hat und erkennt so vielleicht auch bestimmte Regelmäßigkeiten.“ Noch besser sei es, das beobachtete Objekt zu zeichnen, sagt Glitscher. So würde man automatisch genauer hinschauen und mit etwas Übung auch kleinere Details wahrnehmen. „Das muss natürlich keine perfekte Zeichnung sein, eine Skizze mit Erläuterungen reicht vollkommen aus“, beruhigt Glitscher. Schließlich sei nicht jeder Amateurastronom automatisch ein Künstler.</p>
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