<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Sternengucker &#187; Amateur</title>
	<atom:link href="http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/tag/amateur/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.sternengucker.org</link>
	<description>Das Webdossier rund um Amateurastronomie.</description>
	<lastBuildDate>Sun, 09 May 2010 17:48:55 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Eine Nacht unter den Sternen</title>
		<link>http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/eine-nacht-unter-den-sternen/</link>
		<comments>http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/eine-nacht-unter-den-sternen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 10 May 2008 12:47:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Amateur]]></category>
		<category><![CDATA[Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Planeten]]></category>
		<category><![CDATA[Saturn]]></category>
		<category><![CDATA[Stern]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskop]]></category>
		<category><![CDATA[vor Ort]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sternengucker.org/?p=51</guid>
		<description><![CDATA[Ein halbwegs sternenklarer Abend Ende April. Die Amateurastronomen der AAW Darmstadt wollen das Wetter nutzen und endlich wieder einmal ihrem Hobby nachgehen. Mit von der Partie waren zahlreiche Besucher - und sternengucker.org. Eine Erfahrung der besonderen Art.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Abend Ende April. Es soll die erste halbwegs sternenklare Nacht seit Monaten werden und das wollen die Sternengucker der Arbeitsgemeinschaft Astronomie und Weltraumtechnik Darmstadt (<a href="http://www.aaw-darmstadt.de" target="_blank">AAW</a>) nutzen. Am Mühltalbad in Darmstadt-Eberstadt, abseits der Straßenbeleuchtung der Stadt, treffen sich die Mitglieder um endlich einmal wieder ihrem Hobby zu frönen. Die Astronomen holen lange Stangen aus den Kofferräumen ihrer Autos und schrauben ihre selbstgebauten Teleskope zusammen &#8211; von Weitem könnte man den Eindruck bekommen, dem Aufbau eines Zeltlagers zuzuschauen. Nach und nach trudeln die ersten Neugierigen ein, die auch einmal durch ein Teleskop schauen wollen.</p>
<p><span id="more-51"></span></p>
<p><strong>Auf der Suche nach Merkur</strong></p>
<p><img src="http://www.sternengucker.org/bilder/teaser-mi/aaw1-160x120.jpg" align="left" alt="Sternengucker der AAW Darmstadt suchen den Merkur &copy; AAW Darmstadt" title="Sternengucker der AAW Darmstadt suchen den Merkur &copy; AAW Darmstadt" />Doch bevor es an die Teleskope geht, suchen die Astronomen mit ihren Feldstechern den Planeten Merkur. &#8222;Wir geben den Teleskopen noch etwas Zeit, um auszukühlen&#8220;, erklärt Gunnar Glitscher, Vorstand der AAW. &#8222;Außerdem ist es noch zu hell, um andere Objekte zu finden.&#8220; Den Merkur finden die geübten Augen der Sternengucker dagegen relativ schnell überm Horizont. Während jeder Besucher den selten sichtbaren Planeten durch ein Spektiv bewundert, werden nach und nach Sterne am Himmel sichtbar und die Vorfreude unter dem Hobbyastronomen steigt spürbar an.</p>
<p><strong>Ein Ring begeistert die Besucher</strong></p>
<p>Als nächstes Objekt wurde mittlerweile der Planet Saturn gesichtet &#8211; im Gegensatz zu Merkur kann man ihn schon mit bloßem Auge hoch am Himmel erkennen. Mit geübten Bewegungen visieren zwei Astronomen den Ringplaneten an, während andere überlegen, welche Objekte man den vielen Besuchern zeigen könnte. Doch erst einmal folgt der Blick der neugierigen Laien durch das Okular zum Saturn. Und der löst Staunen aus, denn niemand hätte gedacht, dass man den Ring des Planeten tatsächlich so deutlich erkennen kann. Als einer der Hobbyastronomen erklärt, dass man neben dem Saturn auch noch einen seiner Monde sehen kann, sind die Besucher erst recht erstaunt. &#8222;Ich glaube, man kann den Ring auch mit bloßem Auge sehen&#8220;, spekuliert eine Besucherin beim Blick nach oben.</p>
<p><strong>Sternenwanderung am Frühlingshimmel</strong></p>
<p>Kaum hat sich die Begeisterung über den Ring des Saturn gelegt, geht es weiter mit einer Sternenwanderung über den Frühlingshimmel. &#8222;Wir sind hier nur sieben Kilometer Luftlinie vom Luisenplatz entfernt und es sind doch ein paar Wolken am Himmel&#8220;, sagt Glitscher. Trotzdem findet er mit erstaunlicher Sicherheit seinen Weg am Sternenhimmel. Die Sterne Arktur, Spika und Sirius werden ebenso ausgedeutet, wie die (teilweise) sichtbaren Sternbilder des Großen Wagen, Löwen und Drachen. Anschließend hält Glitscher nach einem besonders interessanten Objekt Ausschau: Der Wettersatellit Metop soll den Nachthimmel überqueren. Und siehe da, pünktlich auf die Sekunde huscht ein heller Punkt über den Sternenhimmel.</p>
<p><strong>Galaxien-Hopping mit großen Teleskopen</strong></p>
<p><img src="http://www.sternengucker.org/bilder/teaser-mi/aaw2-160x120.jpg" align="left" alt="Blick durchs Teleskop &copy; AAW Darmstadt" title="Blick durchs Teleskop &copy; AAW Darmstadt" />Dann sind auch endlich die großen Teleskope an der Reihe. &#8222;Wir haben sie extra mitgebracht, um damit Galaxien anzuschauen&#8220;, erklärt Gunnar Glitscher. Mit seinem Dobson-Teleskop visiert er als erste Galaxie M81 an, eine helle Spiralgalaxie im Sternbild Großer Bär. Ganz in ihrer Nähe befindet sich die M82, ebenfalls eine Spiralgalaxie. Man merkt gleich, dass der Blick in die Weiten des Universums die meisten Besucher nicht so sehr beeindruckt wie der Blick auf den Saturn. Doch als Glitscher erzählt, das Licht von M82 sei 12 Millionen Jahre bis zur Erde unterwegs gewesen, geht doch ein leichtes Raunen durch die Reihen der Besucher. Diese Zahl ist doch unvorstellbar groß.</p>
<p><strong>30 Millionen Jahre unterwegs</strong></p>
<p><img src="http://www.sternengucker.org/bilder/teaser-mi/m51-160x120.jpg" align="left" alt="Die Whirlpool-Galaxie (M51) &copy; AAW Darmstadt" title="Die Whirlpool-Galaxie (M51) &copy; AAW Darmstadt" />Mittlerweile ist es kalt geworden, doch die meisten Besucher haben sich passend gekleidet, um den krönenden Abschluss mitzuerleben. Die Teleskope visieren die Galaxie M51 an, die wegen ihres Aussehens auch Whirlpool-Galaxie genannt wird. Auch hier staunen die Besucher über die Entfernung &#8211; denn 30 Millionen Lichtjahre Entfernung bedeutet, dass das Licht bis zur Erde 30 Millionen Jahre unterwegs war.</p>
<img src="http://www.sternengucker.org/?ak_action=api_record_view&id=51&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/eine-nacht-unter-den-sternen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>7</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Video: Amateurastronomen im Gespräch</title>
		<link>http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/video-amateurastronomen-im-gespraech/</link>
		<comments>http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/video-amateurastronomen-im-gespraech/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Apr 2008 12:57:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Amateur]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[VdS]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sternengucker.org/?p=42</guid>
		<description><![CDATA[Im Video berichten Amateurastronomen von ihrem Hobby: Wie sie zur Astronomie gekommen sind, was sie daran fasziniert und was sie tun, wenn sie in einer sternenklaren Nacht alle Zeit der Welt haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Amateurastronomen berichten von ihrem Hobby: Wie sie zur Astronomie gekommen sind, was sie daran fasziniert und was sie tun, wenn sie in einer sternenklaren Nacht alle Zeit der Welt haben. Zu Wort kommen die Amateurastronomen Oliver Lubenow, Christoph Euler und Gunnar Glitscher. Lubenow ist im Vorstand der <a href="http://www.vds-astro.de" target="_blank">Vereinigung der Sternfreunde (VdS)</a> für die Einsteigerbetreuung zuständig, Euler ist Mitglied der <a href="http://www.sternwarte-hannover.de" target="_blank">Sternwarte Hannover</a> und studiert Physik/Astronomie, Glitscher ist Vorstand der A<a href="http://www.aaw-darmstadt.de" target="_blank">rbeitsgemeinschaft Astronomie und Weltraumtechnik Darmstadt (AAW)</a> und betreibt ein <a href="http://www.3rdplanet.de/" target="_blank">Astronomiefachgeschäft in Darmstadt</a>.</p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/kTDQiFkMXFI&#038;hl=de&#038;rel=0&#038;color1=0x2b405b&#038;color2=0x6b8ab6"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/kTDQiFkMXFI&#038;hl=de&#038;rel=0&#038;color1=0x2b405b&#038;color2=0x6b8ab6" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
<p><a href="http://de.youtube.com/watch?v=kTDQiFkMXFI" target="_blank">Direktlink zum Video</a></p>
<img src="http://www.sternengucker.org/?ak_action=api_record_view&id=42&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/video-amateurastronomen-im-gespraech/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Licht &#8211; der größte Feind des Astronomen</title>
		<link>http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/licht-der-groesste-feind-des-amateurastronomen/</link>
		<comments>http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/licht-der-groesste-feind-des-amateurastronomen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Apr 2008 13:59:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenswert]]></category>
		<category><![CDATA["Dark Sky"]]></category>
		<category><![CDATA[Amateur]]></category>
		<category><![CDATA[Lichtverschmutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Petition]]></category>
		<category><![CDATA[VdS]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sternengucker.org/index.php/licht-der-groesste-feind-des-amateurastronomen/</guid>
		<description><![CDATA[Es gibt zwei Dinge, die einem Amateurastronomen die Laune verhageln können: ein bewölkter Himmel und Lichtverschmutzung. Die„Verschmutzung“ des Nachthimmels durch Lichtquellen hat unübersehbare Auswirkungen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt zwei Dinge, die einem Amateurastronomen die Laune verhageln können: ein bewölkter Himmel und Lichtverschmutzung. Der Begriff &#8222;Lichtverschmutzung&#8220; führt in die Irre: Es handelt sich dabei nicht um verschmutztes Licht, sondern um die &#8222;Verschmutzung&#8220; des Nachthimmels durch verschiedenste Lichtquellen. Die Auswirkungen der Lichter einer Stadt sind unübersehbar und werden am besten am folgenden Bild deutlich:</p>
<dl class="imgleft" style="width: 505px;">
<dt><img src="http://www.sternengucker.org/bilder/bozen.jpg" alt="Bozen bei Nacht - &copy; lichtverschmutzung.de" /></dt>
<dd><small>Bozen hat etwa 100.000 Einwohner – Sterne am Nachthimmel sucht man hier vergeblich.</small></dd>
</dl>
<p>Selbst kleine Gemeinden streuen schon so viel Licht in die Atmosphäre, dass man sich weit entfernen muss, um ungestört in den Himmel zu blicken. &#8222;Hauptbetroffene sind alle naturinteressierten Menschen&#8220;, sagt Dr. Andreas Hänel von der <a href="http://www.lichtverschmutzung.de/" target="_blank">Initiative &#8222;Dark Sky&#8220;</a>. Die Initiative gegen Lichtverschmutzung ist eine Fachgruppe der <a href="http://www.vds-astro.de/" target="_blank">Vereinigung der Sternfreunde (VdS)</a>. Sie hat sich vorgenommen, über das Problem aufzuklären und Vorschläge zu machen, wie man die Lichtverschmutzung eindämmen kann, ohne auf Sicherheit und Komfort verzichten zu müssen.</p>
<p><strong>Klarer Sternenhimmel: nur im Planetarium</strong></p>
<p>Einen Sternenhimmel, wie man ihn im Planetarium zu sehen bekommt, wird man heute in der Natur kaum noch finden. &#8222;Ältere Personen sagen, sie haben so einen Sternhimmel nur früher sehen können, Jüngere haben zum letzten Mal im Urlaub einen solchen Sternhimmel gesehen&#8220;, erzählt Hänel. Unter den Astronomen sind besonders die Hobby-Sternengucker betroffen. &#8222;Profis haben ihre Sternwarten in klimatisch günstigeren Gegenden&#8220;, weiß Hänel. &#8222;Amateure resignieren oder machen weite Reisen in dunkle Gebiete.&#8220; Aber nicht nur Hobby-Astronomen fühlen sich durch die Lichtverschmutzung belästigt. Durch die permanente Helligkeit wird auch der uralte Rhythmus von Tieren, Menschen und Pflanzen gestört. Mittlerweile wird das Problem auch vom Gesetzgeber erkannt: Licht zählt zu den Immissionen, die im Bundesimmissionsschutzgesetz erfasst sind – allerdings gibt es noch keine verbindlichen Grenzwerte.</p>
<p><strong>Vielfältige Ursachen</strong></p>
<p>Als Ursachen für Lichtverschmutzung gelten vor allem die schlechte oder falsche Beleuchtung von Straßen oder Gebäuden, aber auch &#8222;Skybeamer&#8220; gehören dazu. Die starken Scheinwerfer werden gen Himmel gerichtet, um Werbung für eine Veranstaltung oder Disco zu machen. Weil diese Strahler nicht nur den Blick zum Himmel erschweren, sondern beispielsweise auch verkehrsgefährdend sind, wurden sie bereits einige Male in Gerichtsverfahren verboten.</p>
<p><strong>Auf Gebäudeanstrahlung verzichten</strong></p>
<p>Da die Anstrahlung von Gebäuden meist nur als Werbemaßnahme oder zur Steigerung der Attraktivität genutzt wird, fordert &#8222;Dark Sky&#8220;, möglichst auf Gebäudeanstrahlung zu verzichten oder wenigstens möglichst gut gerichtet anzustrahlen. &#8222;Das nach oben abgelenkte Licht wird in der Atmosphäre gestreut und reicht weit über den Ursprungsort hinaus&#8220;, erklärt Hänel. &#8222;Lichterglocken hellen den Himmel viele Kilometer weit auf, dadurch sind schwächere Sterne, Polarlichter und die Milchstraße nicht mehr zu sehen.&#8220;</p>
<p><strong>Natriumdampflampen einsetzen</strong></p>
<p><img src="http://www.sternengucker.org/bilder/lichtverschmutzung-animiert.gif" align="left" alt="Entwicklung der Lichtverschmutzung &copy; Andreas Hänel, Montage: T. Morschhäuser" />Im Gegensatz zur Gebäudeanstrahlung sind Straßenlampen schon alleine aus Sicherheitsgründen notwendig. Andererseits macht die Straßenbeleuchtung nach Schätzungen etwa die Hälfte der Lichtverschmutzung aus. &#8222;Dark Sky&#8220; empfiehlt deshalb, Natriumdampflampen einzusetzen. Sie sind aus astronomischen Gesichtspunkten sinnvoll, weil das Licht leicht ausgefiltert werden kann. Außerdem verbrauchen sie weniger Energie und ziehen wesentlich weniger Insekten an. Neben dem Leuchtmaterial kommt es auch auf die Ausrichtung der Lampen an. Die Leuchten sollten gut abgeschirmt sein und möglichst nur nach unten strahlen.</p>
<p><strong>Musterbeispiel Augsburg</strong></p>
<p>Im Zusammenhang mit der Eindämmung der Lichtverschmutzung wird die Stadt Augsburg gerne als Vorbild genannt. &#8222;Beeindruckend ist vor allem das Engagement des zuständigen Beleuchtungsingenieurs&#8220;, sagt Dr. Andreas Hänel. &#8222;Sein primäres Ziel ist nicht, die Lichtverschmutzung einzudämmen, sondern den Energieverbrauch zu reduzieren. Es kommt aber immer darauf an, das Licht nur dorthin zu lenken, wo es benötigt wird.&#8220; Weitere Städte wollen dem Vorbild Augsburgs folgen – vor allem um die Energiekosten zu senken.</p>
<p><strong>Petition gegen Lichtverschmutzung</strong></p>
<p>Im Oktober 2007 wurde eine <a href="http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=565" target="_blank">Petition gegen Lichtverschmutzung</a> beim Deutschen Bundestag eingereicht. Gefordert wird darin ein Gesetz gegen Lichtverschmutzung,  der Antragsteller wurde von gut 7.800 Personen unterstützt. &#8222;Mich haben die extrem hohe Zahl der Unterzeichner und die teilweise sehr profunden Diskussionen der Amateurastronomen in den diversen Foren überrascht&#8220;, gesteht Hänel. &#8222;Hoffentlich erkennt man endlich die Problematik und denkt über Maßnahmen nach.&#8220;</p>
<img src="http://www.sternengucker.org/?ak_action=api_record_view&id=28&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/licht-der-groesste-feind-des-amateurastronomen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein weites Feld: Die Amateurastronomie</title>
		<link>http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/ein-weites-feld-die-amateurastronomie/</link>
		<comments>http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/ein-weites-feld-die-amateurastronomie/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 19 Apr 2008 07:07:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Amateur]]></category>
		<category><![CDATA[Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Hubble]]></category>
		<category><![CDATA[Überblick]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sternengucker.org/index.php/2008/01/26/wissenschaft-artikel/</guid>
		<description><![CDATA[Etwa 150.000 deutschsprachige Amateurastronomen beschäftigen sich mit der Himmelsbeobachtung und anderen Aspekten der Astronomie. Seit das Hubble-Weltraumteleskop faszinierende Bilder zur Erde schickt, haben aber viele Einsteiger falsche Vorstellungen von der Astronomie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.sternengucker.org/bilder/teaser-mi/teleskop-160x120.jpg" alt="Teleskop im Sonnenuntergang, &copy; Jörg Trampert, pixelio.de" title="Teleskop im Sonnenuntergang, &copy; Jörg Trampert, pixelio.de" align="left" />Es gibt etwa 150.000 deutschsprachige Amateurastronomen, schätzt der Spektrum-Verlag, in dem unter anderem die Zeitschrift „Sterne und Weltraum“ erscheint. Die Amateurastronomie bietet den Sternenguckern ein breites Spektrum an Betätigungsmöglichkeiten – eine zentrale Rolle spielt dabei die Beobachtung. Es gibt unzählige Objekte und Ereignisse, die beobachtet werden können – einige davon sind bereits mit bloßem Auge zu sehen, während andere eine gute Ausrüstung, vor allem aber Erfahrung und Geduld erfordern.</p>
<p><span id="more-13"></span></p>
<p><strong>Spezialisten und Generalisten</strong></p>
<p>Es gibt Amateurastronomen, die sich auf bestimmte Gebiete spezialisieren &#8211; wie Wolfgang Kloehr aus Schweinfurt. Der Software-Entwickler sucht den Himmel ganz gezielt nach Supernovae ab und konnte schon einige Erfolge verbuchen. Andere Amateurastronomen sehen sich dagegen eher als „Generalisten“: Oliver Lubenow von der <a href="http://www.vds-astro.de" target="_blank">Vereinigung der Sternfreunde</a> (VdS) interessiert sich beispielsweise auch für die Geschichte der Astronomie. Auch der Selbstbau von Beobachtungsgeräten, didaktische Aufgaben in astronomischen Vereinen oder Volkssternwarten und die Astrofotografie spielen eine große Rolle in der Welt der Amateurastronomie.</p>
<p><strong>Amateure und Profis</strong></p>
<p>Aber was genau unterscheidet den Amateurastronomen vom Berufsastronomen? Lubenow erklärt: „Der Unterschied zum Profi ist in erster Linie der, dass der hauptberufliche Astronom Mathematik oder Physik studiert hat.“ Natürlich könne ein studierter Physiker gleichzeitig auch noch Hobbyastronom sein. „Was die Astronomie betrifft, weiß der Amateur in der Regel ganz gut Bescheid“, findet Lubenow. „Aber er betreibt es, was die Geräte angeht, natürlich auf einem geringeren Niveau als der Profi, schließlich kostet das alles Geld.“ Ein weiterer Unterschied sei, dass der Amateurastronom die Astronomie als Hobby betreibt. „Es ist nicht sein Beruf und er verdient kein Geld damit“, verdeutlicht Lubenow.</p>
<p><strong>Einsteiger mit falschen Erwartungen</strong></p>
<p>Seit das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hubble-Weltraumteleskop" target="_blank">Hubble-Weltraumteleskop</a> beeindruckende Bilder des Universums zur Erde schickt, gibt es immer wieder Einsteiger, die über die Hubble-Aufnahmen die Faszination der Astronomie entdecken. „Diese Leute sind dann der Meinung, dass man mit den für Amateure zugänglichen Geräten solche Dinge sehen kann“, schmunzelt Oliver Lubenow. „Davor muss ich wirklich warnen: Das kann man definitiv nicht.“</p>
<p><strong>Einsteiger-Frust vermeiden</strong></p>
<p><a href="http://www.sternengucker.org/bilder/lupe/mond-700x600.jpg" rel="lightbox" border="none"><img src="http://www.sternengucker.org/bilder/lupe/mond-160x120.jpg" alt="Mond, &copy; Jörg Trampert, pixelio.de" title="Mond, &copy; Jörg Trampert, pixelio.de" align="left" /></a>Wenn der Einsteiger zu Beginn falsch oder gar nicht beraten wird, schlägt die Faszination schnell in Frust um – spätestens dann, wenn man im Teleskop statt farbenprächtigen Bildern nur verschwommene milchige Flecken erkennt. „Man muss die Einsteiger ein Stück weit leiten“, findet Lubenow. „So kann man diesem Frust vorbeugen.“ Oliver Lubenow ist im Vorstand der VdS für die Einsteigerbetreuung zuständig und erklärt den Anfängern gleich zu Beginn, was man mit den gängigen Hilfsmitteln sehen kann – und was nicht. „Man sollte ihnen interessante Objekte zeigen, die man häufig sehen kann – wie beispielsweise den Mond“, sagt Lubenow. „Wenn man den Einsteigern nicht hilft, solche Erfahrungen zu machen, verlieren sie unter Umständen schnell die Lust, sich in der Nacht nach draußen zu begeben.“ Schließlich ist die astronomische Beobachtung mit Aufwand und Vorbereitung verbunden, während man sich die bunten <a href="http://www.hubblesite.org/" target="_blank">Hubble-Bilder</a> mit ein paar Mausklicks auf den Computerbildschirm holen kann.</p>
<p><strong>Beobachtungsnotizen sind hilfreich</strong></p>
<p><img src="http://www.sternengucker.org/bilder/teaser-mi/notiz-160x120.jpg" alt="Notizen &copy; Sebastian Staendecke, pixelio.de" title="Notizen &copy; Sebastian Staendecke, pixelio.de" align="left" />Gunnar Glitscher von der <a href="http://www.aaw-darmstadt.de" target="_blank">Arbeitsgemeinschaft Astronomie und Weltraumtechnik Darmstadt</a> (AAW) empfiehlt nicht nur Einsteigern, sich beim Beobachten Notizen zu machen. „Man kann sich so besser merken, wann man welches Objekt beobachtet hat und erkennt so vielleicht auch bestimmte Regelmäßigkeiten.“ Noch besser sei es, das beobachtete Objekt zu zeichnen, sagt Glitscher. So würde man automatisch genauer hinschauen und mit etwas Übung auch kleinere Details wahrnehmen. „Das muss natürlich keine perfekte Zeichnung sein, eine Skizze mit Erläuterungen reicht vollkommen aus“, beruhigt Glitscher. Schließlich sei nicht jeder Amateurastronom automatisch ein Künstler.</p>
<img src="http://www.sternengucker.org/?ak_action=api_record_view&id=13&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/ein-weites-feld-die-amateurastronomie/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

