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	<title>Sternengucker &#187; Wissenswert</title>
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	<description>Das Webdossier rund um Amateurastronomie.</description>
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		<title>Internationales Jahr der Astronomie</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Jan 2009 12:03:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[IYA]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Jahr 2009 ist das &#8222;Internationale Jahr der Astronomie&#8220; (IYA). Welche Aktionen und Veranstaltungen es wann und wo gibt, kann man im Terminkalender der deutschen Website nachschauen. Außerdem empfehle ich das Blog zum Internationalen Jahr der Astronomie, in dem Daniel Fischer die Leser auf dem neuesten Stand hält.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.astronomy2009.de" target="_blank"><img src="http://www.sternengucker.org/bilder/iya.jpg" align="left" alt="Internationales Jahr der Astronomie 2009"></a><br />
Das Jahr 2009 ist das &#8222;Internationale Jahr der Astronomie&#8220; (IYA). Welche Aktionen und Veranstaltungen es wann und wo gibt, kann man im <a href="http://www.astronomy2009.de/terminkalender/month" target="_blank">Terminkalender der deutschen Website</a> nachschauen. Außerdem empfehle ich das <a href="http://astrojahr.blogspot.com/" target="_blank">Blog zum Internationalen Jahr der Astronomie</a>, in dem Daniel Fischer die Leser auf dem neuesten Stand hält.</p>
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		<title>Update: Sonnenfinsternis, Blogschau, Videos</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jul 2008 12:03:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenswert]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Countdown läuft &#8211; am Freitag (1.8.) verfinstert sich auch über Deutschland teilweise die Sonne. Obwohl man nur in Asien in den Genuss einer totalen Finsternis kommt, kann man auch in Deutschland dem Ereignis beiwohnen &#8211; über das Internet. Jan Hattenbach hat in seinem Blog &#8222;Himmelslichter&#8220; Links rund um die Sonnenfinsternis zusammengetragen.
Wer sich wundert, wo [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Countdown läuft &#8211; am Freitag (1.8.) verfinstert sich auch über Deutschland teilweise die Sonne. Obwohl man nur in Asien in den Genuss einer totalen Finsternis kommt, kann man auch in Deutschland dem Ereignis beiwohnen &#8211; über das Internet. Jan Hattenbach hat in seinem Blog &#8222;Himmelslichter&#8220; <a href="http://www.kosmologs.de/kosmo/blog/himmelslichter/sonnensystem/2008-07-29/finstere-sonne-am-freitag" target="_blank">Links rund um die Sonnenfinsternis</a> zusammengetragen.</p>
<p>Wer sich wundert, wo die <a href="http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/category/blogschau/">regelmäßige Blogschau auf sternengucker.org</a> abgeblieben ist, dem empfehle ich einen Blick durch das &#8222;Blog-Teleskop&#8220;, das <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/" target="_blank">Florian Freistetter</a> vor einiger Zeit ins Leben gerufen hat. Alle zwei Wochen schaut ein Astroblogger durch das Teleskop in die astronomische Blogosphäre. Momentan befindet sich das <a href="http://www.kosmologs.de/kosmo/blog/einsteins-kosmos/allgemein/2008-07-27/das-blog-teleskop-5" target="_blank">Blog-Teleskop</a> im Blog &#8222;Einsteins Kosmos&#8220; von Andreas Müller.</p>
<p>Und noch zwei Hinweise in eigener Sache: Ganz aktuell werden zwei Videos dieser Website <a href="http://www.astronomie-heute.de/artikel/963303&#038;_z=798889" target="_blank">auf astronomie-heute.de präsentiert</a>. Vor einiger Zeit wurde der Sternengucker außerdem in der <a href="http://www.wisskommtv.de/" target="_blank">Wisskomm-Wochenschau</a> vorgestellt (0:50-1:36 Min.):</p>
<p><embed src="http://blip.tv/play/AbqOcYerDg" type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="390" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></p>
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		<title>Update: Petition gegen Lichtverschmutzung</title>
		<link>http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/update-petition-gegen-lichtverschmutzung/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Jul 2008 13:43:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Lichtverschmutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Petition]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einiger Zeit habe ich hier einen Artikel über Lichtverschmutzung veröffentlicht und darin auch die Petition an den deutschen Bundestag erwähnt.
Kosmologger Jan Hattenbach hat jetzt weitere Informationen vom Initiator der Petition bekommen und schreibt, dass
das Thema voraussichtlich im Oktober 2008 vor dem Ausschuss in einer Sitzung zu Umweltfragen diskutiert werden wird.
Weitere Informationen dazu gibt es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einiger Zeit habe ich hier einen <a href="http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/licht-der-groesste-feind-des-amateurastronomen/">Artikel über Lichtverschmutzun</a>g veröffentlicht und darin auch die <a href="http://itc3.napier.ac.uk/e-petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=565" target="_blank">Petition an den deutschen Bundestag</a> erwähnt.</p>
<p>Kosmologger Jan Hattenbach hat jetzt <a href="http://www.kosmologs.de/kosmo/blog/himmelslichter/lichtverschmutzung/2008-07-18/petition-gegen-lichtverschmutzung-kommt-vor-den-ausschuss" target="_blank">weitere Informationen</a> vom Initiator der Petition bekommen und schreibt, dass</p>
<blockquote><p>das Thema voraussichtlich im Oktober 2008 vor dem Ausschuss in einer Sitzung zu Umweltfragen diskutiert werden wird.</p></blockquote>
<p>Weitere Informationen dazu gibt es in Jans Blog <a href="http://www.kosmologs.de/kosmo/blog/himmelslichter/lichtverschmutzung/2008-07-18/petition-gegen-lichtverschmutzung-kommt-vor-den-ausschuss" target="_blank">&#8222;Himmelslichter&#8220;</a>.</p>
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		<title>Hobby: Supernova-Jäger</title>
		<link>http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/hobby-supernova-jaeger/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 May 2008 10:01:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Entdecker]]></category>
		<category><![CDATA[Entdeckung]]></category>
		<category><![CDATA[Supernova]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskop]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Softwareentwickler Wolfgang Kloehr aus Schweinfurt macht in seiner Freizeit Jagd auf Supernovae. Dazu hat er eine Software geschrieben, die sein Teleskop steuert und 200 bis 300 Galaxien pro Nacht fotografiert. Bisher wurde er sechs Mal fündig - und die Jagd geht weiter.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sternengucker.org/bilder/lupe/supernova-bunt-700x600.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.sternengucker.org/bilder/lupe/supernova-bunt-160x120.jpg" alt="X-ray: NASA/CXC/J.Hester (ASU); Optical: NASA/ESA/J.Hester &#038; A.Loll (ASU); Infrared: NASA/JPL-Caltech/R.Gehrz (Univ. Minn.)" title="X-ray: NASA/CXC/J.Hester (ASU); Optical: NASA/ESA/J.Hester &#038; A.Loll (ASU); Infrared: NASA/JPL-Caltech/R.Gehrz (Univ. Minn.)" align="left" /></a>Eine Supernova ist die plötzlich eintretende Explosion eines Sterns am Ende seiner Lebenszeit &#8211; also eine Art &#8222;Sternentod&#8220;. Die Überreste einer Supernova erzeugen Nebel, die jeden Betrachter in ihren Bann ziehen. Supernova-Überreste wie den &#8222;Krebsnebel&#8220; gibt es unzählige &#8211; Supernovae selbst sind dagegen relativ kurzfristige Ereignisse und werden von vielen Amateurastronomen und Profis weltweit regelrecht &#8222;gejagt&#8220;.</p>
<p>Der Softwareentwickler <a href="http://www.dsi-astronomie.de/" target="_blank">Wolfgang Kloehr</a> aus Schweinfurt begibt sich in seiner Freizeit auf die Suche nach Supernovae. Dazu hat er sich eine eigene Software geschrieben, die sein Teleskop steuert und 200 bis 300 Galaxien pro Nacht fotografiert. Bisher hat er vier Supernovae und zwei Zwergnovae entdeckt &#8211; und die Jagd geht weiter. Ein Interview.</p>
<p><span id="more-12"></span></p>
<p><strong>Herr Kloehr, Sie haben bereits mehrere Supernovae entdeckt. Wie kam es zu den Entdeckungen?</strong></p>
<p><img src="http://www.sternengucker.org/bilder/teaser-mi/kloehr-160x120.jpg" alt="&copy; Wolfgang Kloehr" title="&copy; Wolfgang Kloehr" align="left" />Die Entdeckung der ersten Supernova &#8211; SN2005cs &#8211; war ein Glücksfall. Meine Ausrüstung war noch recht neu und die Suche war noch nicht automatisiert. Die folgenden Entdeckungen gelangen mir dann schon mit meinem Suchprogramm, einer selbst programmierten Software, die alleine in einer Nacht 200 bis 300 Galaxien fotografiert.</p>
<p><strong>Wie findet man überhaupt eine Supernova?</strong></p>
<p>Um eine Supernova zu finden, kann man sich entweder auf sein Glück verlassen oder kann die Sache mit System angehen. Das Entscheidende ist, so viele Galaxien wie möglich in einer Nacht abzulichten &#8211; das müssen keine schönen oder besonders tiefen Bilder sein.</p>
<p><strong>Wie geht es weiter, wenn man die Aufnahmen gemacht hat?</strong></p>
<p>Man muss die entstandenen Bilder mit Bildern der Galaxien aus Datenbanken abgleichen. Als normal arbeitender Mensch liegt natürlich der Gedanke nahe, das Ganze soweit es geht zu automatisieren. Ich habe ein computergesteuertes Teleskop und bin von Beruf Softwareentwickler &#8211; das hat ganz gut gepasst.</p>
<p><strong>Was haben Sie getan, als Sie dachten, eine Supernova entdeckt zu haben?</strong></p>
<p>Naja, der erste Gedanke war natürlich „Oh Gott was mache ich denn jetzt?“. Zum Glück hatte ich mich schon vorher ein bisschen für das Thema <a href="http://www.cfa.harvard.edu/iau/HowToReportDiscovery.html" target="_blank">Entdeckungen und Meldung</a> einer solchen interessiert. Meine Nachforschungen dahingehend waren aber nicht besonders intensiv. Und so musste ich dann erst mal in der Nacht lernen, wie man eine Entdeckungsmeldung schreibt und an wen. Das hat dann auch erst im dritten Versuch geklappt &#8211; mittlerweile habe ich da etwas mehr Routine.</p>
<p><strong>Was ist es für ein Gefühl, bestätigt zu bekommen, dass man tatsächlich eine bisher unbekannte Supernova entdeckt hat?</strong></p>
<p><a href="http://www.sternengucker.org/bilder/lupe/supernova-700x600.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.sternengucker.org/bilder/lupe/supernova-160x120.jpg" alt="Das Entdeckungsbild der Supernova SN2005cs - &copy; Wolfgang Kloehr" title="Das Entdeckungsbild der Supernova SN2005cs - &copy; Wolfgang Kloehr" align="left" /></a>Für einen Amateur ist das so ziemlich das Größte, denke ich. Allein der Gedanke, ab jetzt in den Geschichtsbüchern zu stehen &#8211; wenn auch nur ganz klein gedruckt &#8211; hat ja etwas. Am meisten umgehauen hat mich aber dann doch eine Mail, die ich ein paar Tage nach der Entdeckung von der NASA erhalten habe. Darin stand, dass gleich am nächsten Tag Beobachtungen mit XMM-Newton, dem Röntgensatteliten der ESO, gemacht wurden. Dazu kam dann noch mit SWIFT ein Satellit der NASA, das Hubble-Teleskop und dann auch noch das VLA Radio-Observatorium in New Mexiko. Alles Dinge, die man nur so aus Film und Fernsehen kennt und das alles aus dem heimischen Garten. Das Ganze war dann unterzeichnet mit „NASA &#8211; Marshall Space Flight Center Huntsville, AL, USA“. Naja was soll ich dazu sagen&#8230;</p>
<p><strong>Sie haben mittlerweile einige Supernovae entdeckt. Wie sind Sie überhaupt auf die Idee gekommen, ausgerechnet „Jagd“ auf expolodierende Sterne zu machen?</strong></p>
<p>Es erschien mir irgendwie das Einfachste zu sein. Motiviert durch einige Amateure in den USA und auch durch meinen Beruf als Softwareentwickler hat es mich ganz einfach gereizt, das Teleskop zu hundert Prozent die ganze Nacht automatisch zu steuern. Das ist auch einfach ein bisschen ein Zahlenspiel. Man sagt: In hundert Jahren gibt es eine Supernova pro Galaxie – das heißt, wenn man es schafft hundert Galaxien mehr oder weniger regelmäßig pro Jahr zu beobachten, sollte man mindestens eine Supernova finden.</p>
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		<title>Faszination Astronomie</title>
		<link>http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/faszination-astronomie/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Apr 2008 12:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Anfänger]]></category>
		<category><![CDATA[Faszination]]></category>
		<category><![CDATA[Saturn]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskop]]></category>
		<category><![CDATA[Universum]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Hubble-Teleskop schickt seit 1993 beeindruckende Bilder aus dem Universum zur Erde. Wer diese Bilder betrachtet, ist unweigerlich fasziniert von den unendlichen Weiten, in die das Weltraumteleskop blickt. Der Einstieg in die Amateurastronomie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sternengucker.org/bilder/lupe/hubble-original.jpg" rel="lightbox" title="Supernova in NGC 1569, &copy; ESA, NASA and P. Anders (Göttingen University Galaxy Evolution Group, Germany)"><img src="http://www.sternengucker.org/bilder/lupe/hubble-160x120.jpg" alt="Supernova in NGC 1569, &copy; ESA, NASA and P. Anders (Göttingen University Galaxy Evolution Group, Germany)" title="Supernova in NGC 1569, &copy; ESA, NASA and P. Anders (Göttingen University Galaxy Evolution Group, Germany)" align="left" /></a>Das <a href="http://www.hubblesite.org" target="_blank" >Hubble-Weltraumteleskop</a> schickt seit 1993 beeindruckende Bilder aus dem Universum zur Erde. Jeder, der diese Bilder betrachtet, ist unweigerlich fasziniert von den unendlichen Weiten, in die das Weltraumteleskop blickt. Bei manch einem entsteht mit den Hubble-Bildern der Wunsch, selbst Astronomie zu betreiben.</p>
<p><strong>Keine Farben zu sehen</strong></p>
<p>Ein eigenes Teleskop ist schnell gekauft &#8211; doch der erste Blick durch das eigene Okular zum Himmel kann ernüchternd sein, denn Farben wird man dort nicht sehen. Mit etwas Anfängerglück hat man zwar gleich ein interessantes Objekt vor Augen &#8211; das man allerdings nur als milchiges Fleckchen am schwarzen Nachthimmel sieht.</p>
<p><span id="more-44"></span></p>
<p><strong>Hubble-Bilder sind einfacher zu sehen</strong></p>
<p>So verliert sich die Lust an der Astronomie natürlich schnell wieder &#8211; es ist ja auch viel einfacher, die bunten Hubble-Bilder mit ein paar Klicks auf den Computermonitor zu holen. Es geht aber auch anders: Wer seine ersten astronomischen Erfahren jenseits von Hubble an der Hand eines erfahrenen Amateurastronomen oder in einer Sternwarte macht, kann auch mit einem handelsüblichen Teleskop ins Staunen geraten.</p>
<p><strong>Saturn löst Erstaunen aus</strong></p>
<p><a href="http://www.sternengucker.org/bilder/lupe/saturn-original.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.sternengucker.org/bilder/lupe/saturn-160x120.jpg" alt="Saturn, &copy; Sebastian Voltmer (www.weltraum.com)" title="Saturn, &copy; Sebastian Voltmer (www.weltraum.com)" align="left" /></a>Ein Objekt, das beim Erstbetrachter großes Erstaunen auslöst, ist der Planet Saturn. Jeder Astronomiebegeisterte weiß, dass Saturn von einem Ring umgeben ist. Was viele vor dem ersten Blick durchs Teleskop jedoch nicht wissen ist, dass man diesen Ring durch das Teleskop sehr gut erkennen kann. Nach einer solchen Erfahrung weiß man, dass sich der Blick durchs Teleskop doch lohnen kann &#8211; wenn man die richtigen Objekte anvisiert. Auch der Mond mit seinen gut zu erkennenden Details ist ein lohnendes Beobachtungsobjekt.</p>
<p><strong>Bunte Farben fotografieren</strong></p>
<p>Mit wachsender Erfahrung kann man sich an kompliziertere Objekte heranwagen und wird deren Anblick auch zu schätzen wissen. Wer auf bunte Farben am Himmel nicht verzichten will, sollte sich mit der Astrofotografie beschäftigen. Denn während unser Auge im Dunkeln Probleme hat, Farben zu sehen, fängt die Kamera die Farben ein. Mit entsprechender Ausrüstung, Erfahrung und Geduld können dabei Bilder entstehen, wie sie <a href="http://www.weltraum.com" target="_blank">Sebastian Voltmer</a> macht.</p>
<p><strong>Reise ins Universum</strong></p>
<p>Die folgende Slideshow verdeutlicht die Faszination Astronomie und bedarf keiner Worte. Verwendung der Bilder mit freundlicher Genehmigung von Sebastian Voltmer.</p>
<p><embed src="http://www.sternengucker.org/soundslides/astro/soundslider.swf?size=0&#038;format=txt" quality="high" bgcolor="#333333" width="420" height="368" name="soundslider" align="middle" menu="false" allowScriptAccess="sameDomain" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" /></p>
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		<title>Eine zufällige Entdeckung</title>
		<link>http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/eine-zufallige-entdeckung/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Apr 2008 14:32:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Entdecker]]></category>
		<category><![CDATA[Entdeckung]]></category>
		<category><![CDATA[Komet]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Juli 2002 entdeckte der damals 24-jährige Sebastian Hönig den Kometen C/2002 O4, der nach seinem Entdecker "Hönig" benannt wurde. Diese Entdeckung war die erste visuelle Kometenentdeckung aus Deutschland seit 1946. Ein Interview mit dem Kometenentdecker.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Juli 2002 entdeckte der damals 24-jährige <a href="http://www.sungrazer.org/" target="_blank">Sebastian Hönig</a> den Kometen C/2002 O4, der nach seinem Entdecker &#8222;Hönig&#8220; genannt wurde. Diese Entdeckung war die erste visuelle Kometenentdeckung aus Deutschland seit 1946. Damals hat Anton Weber gemeinsam mit zwei weiteren Astronomen den Kometen C/1946 K1 entdeckt. Bis Ende September 2002 war der Komet Hönig gut zu sehen, im November des gleichen Jahres wurde er ein letztes Mal gesichtet, bevor der Komet letztendlich zerbrach. Ein Interview.</p>
<p><span id="more-29"></span></p>
<p><strong>Herr Hönig, wie kam es zu Ihrer Entdeckung?</strong></p>
<p>Ich habe zu dieser Zeit regelmäßig nach Kometen gesucht. In dieser Nacht war ich jedoch vollkommen spontan unterwegs. Ich konnte nachts nicht schlafen, habe mein Teleskop eingepackt und bin von meinem damaligen Wohnort nahe Heidelberg in den Odenwald zum Beobachten gefahren. Beim Ausrichten des Teleskops blieb ich im wahrsten Sinne des Wortes in einer Himmelsregion im Pegasus hängen, in dem sich ein nebliges Fleckchen befand. Da ich wusste, dass in dieser Region nichts Helles zu finden sein sollte, habe ich das Objekt verfolgt. Nach etwa 20 Minuten habe ich ein leichte Bewegung festgestellt, was ziemlich eindeutig auf einen Kometen hinweist. Ich habe mir die ungefähre Position notiert – mangels Papier auf der Rückseite eines Getränkeflaschenetiketts – und habe mein Teleskop wieder eingepackt.</p>
<p><strong>Was haben Sie dann getan?</strong></p>
<p>Als ich wieder auf dem Heimweg war, habe ich mir gedacht, das kann nicht wirklich etwas Neues sein – und bin tatsächlich erst einmal schlafen gegangen. Am nächsten Morgen hab ich dann die ungefähre Position überprüft und herausgefunden, dass tatsächlich kein bekanntes Objekt in dieser Himmelsregion steht. Nach mehrmaligem Gegencheck war ich dann selbst überzeugt, dass ich tatsächlich einen neuen Kometen entdeckt haben könnte. Ich habe <a href="http://www.cfa.harvard.edu/iau/HowToReportDiscovery.html" target="_blank">die Entdeckungsmeldung an die zuständigen Stellen in den USA weitergeleitet</a> und fing dann an, nervös zu werden.</p>
<p><strong>Und dann wurde Ihre Entdeckung bestätigt. Was ist das für ein Gefühl?</strong></p>
<p>Bei meiner Entdeckung hat es aus unglücklichen Gründen recht lange gedauert, bis der Komet bestätigt wurde: fünf Tage. Nach den ersten Tagen ohne Bestätigung habe ich schon an der Entdeckung gezweifelt. Als ich von einem befreundeten Amateur-Kometenbeobachter sehr überraschend die erlösende Nachricht am Telefon erhielt, war das sehr erlösend und unglaublich aufregend. Ich konnte die nächsten paar Nächte nicht mehr richtig schlafen. Dazu kamen dann viele Pressetermine und ähnliches. Ich hab mir jeden freien und klaren Abend Zeit genommen, den Kometen zu beobachten, der meinen Namen trägt. Das war natürlich ein außergewöhnliches Erlebnis, das sich allerdings sehr schwer beschreiben lässt.</p>
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		<title>Licht &#8211; der größte Feind des Astronomen</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Apr 2008 13:59:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenswert]]></category>
		<category><![CDATA["Dark Sky"]]></category>
		<category><![CDATA[Amateur]]></category>
		<category><![CDATA[Lichtverschmutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Petition]]></category>
		<category><![CDATA[VdS]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt zwei Dinge, die einem Amateurastronomen die Laune verhageln können: ein bewölkter Himmel und Lichtverschmutzung. Die„Verschmutzung“ des Nachthimmels durch Lichtquellen hat unübersehbare Auswirkungen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt zwei Dinge, die einem Amateurastronomen die Laune verhageln können: ein bewölkter Himmel und Lichtverschmutzung. Der Begriff &#8222;Lichtverschmutzung&#8220; führt in die Irre: Es handelt sich dabei nicht um verschmutztes Licht, sondern um die &#8222;Verschmutzung&#8220; des Nachthimmels durch verschiedenste Lichtquellen. Die Auswirkungen der Lichter einer Stadt sind unübersehbar und werden am besten am folgenden Bild deutlich:</p>
<dl class="imgleft" style="width: 505px;">
<dt><img src="http://www.sternengucker.org/bilder/bozen.jpg" alt="Bozen bei Nacht - &copy; lichtverschmutzung.de" /></dt>
<dd><small>Bozen hat etwa 100.000 Einwohner – Sterne am Nachthimmel sucht man hier vergeblich.</small></dd>
</dl>
<p>Selbst kleine Gemeinden streuen schon so viel Licht in die Atmosphäre, dass man sich weit entfernen muss, um ungestört in den Himmel zu blicken. &#8222;Hauptbetroffene sind alle naturinteressierten Menschen&#8220;, sagt Dr. Andreas Hänel von der <a href="http://www.lichtverschmutzung.de/" target="_blank">Initiative &#8222;Dark Sky&#8220;</a>. Die Initiative gegen Lichtverschmutzung ist eine Fachgruppe der <a href="http://www.vds-astro.de/" target="_blank">Vereinigung der Sternfreunde (VdS)</a>. Sie hat sich vorgenommen, über das Problem aufzuklären und Vorschläge zu machen, wie man die Lichtverschmutzung eindämmen kann, ohne auf Sicherheit und Komfort verzichten zu müssen.</p>
<p><strong>Klarer Sternenhimmel: nur im Planetarium</strong></p>
<p>Einen Sternenhimmel, wie man ihn im Planetarium zu sehen bekommt, wird man heute in der Natur kaum noch finden. &#8222;Ältere Personen sagen, sie haben so einen Sternhimmel nur früher sehen können, Jüngere haben zum letzten Mal im Urlaub einen solchen Sternhimmel gesehen&#8220;, erzählt Hänel. Unter den Astronomen sind besonders die Hobby-Sternengucker betroffen. &#8222;Profis haben ihre Sternwarten in klimatisch günstigeren Gegenden&#8220;, weiß Hänel. &#8222;Amateure resignieren oder machen weite Reisen in dunkle Gebiete.&#8220; Aber nicht nur Hobby-Astronomen fühlen sich durch die Lichtverschmutzung belästigt. Durch die permanente Helligkeit wird auch der uralte Rhythmus von Tieren, Menschen und Pflanzen gestört. Mittlerweile wird das Problem auch vom Gesetzgeber erkannt: Licht zählt zu den Immissionen, die im Bundesimmissionsschutzgesetz erfasst sind – allerdings gibt es noch keine verbindlichen Grenzwerte.</p>
<p><strong>Vielfältige Ursachen</strong></p>
<p>Als Ursachen für Lichtverschmutzung gelten vor allem die schlechte oder falsche Beleuchtung von Straßen oder Gebäuden, aber auch &#8222;Skybeamer&#8220; gehören dazu. Die starken Scheinwerfer werden gen Himmel gerichtet, um Werbung für eine Veranstaltung oder Disco zu machen. Weil diese Strahler nicht nur den Blick zum Himmel erschweren, sondern beispielsweise auch verkehrsgefährdend sind, wurden sie bereits einige Male in Gerichtsverfahren verboten.</p>
<p><strong>Auf Gebäudeanstrahlung verzichten</strong></p>
<p>Da die Anstrahlung von Gebäuden meist nur als Werbemaßnahme oder zur Steigerung der Attraktivität genutzt wird, fordert &#8222;Dark Sky&#8220;, möglichst auf Gebäudeanstrahlung zu verzichten oder wenigstens möglichst gut gerichtet anzustrahlen. &#8222;Das nach oben abgelenkte Licht wird in der Atmosphäre gestreut und reicht weit über den Ursprungsort hinaus&#8220;, erklärt Hänel. &#8222;Lichterglocken hellen den Himmel viele Kilometer weit auf, dadurch sind schwächere Sterne, Polarlichter und die Milchstraße nicht mehr zu sehen.&#8220;</p>
<p><strong>Natriumdampflampen einsetzen</strong></p>
<p><img src="http://www.sternengucker.org/bilder/lichtverschmutzung-animiert.gif" align="left" alt="Entwicklung der Lichtverschmutzung &copy; Andreas Hänel, Montage: T. Morschhäuser" />Im Gegensatz zur Gebäudeanstrahlung sind Straßenlampen schon alleine aus Sicherheitsgründen notwendig. Andererseits macht die Straßenbeleuchtung nach Schätzungen etwa die Hälfte der Lichtverschmutzung aus. &#8222;Dark Sky&#8220; empfiehlt deshalb, Natriumdampflampen einzusetzen. Sie sind aus astronomischen Gesichtspunkten sinnvoll, weil das Licht leicht ausgefiltert werden kann. Außerdem verbrauchen sie weniger Energie und ziehen wesentlich weniger Insekten an. Neben dem Leuchtmaterial kommt es auch auf die Ausrichtung der Lampen an. Die Leuchten sollten gut abgeschirmt sein und möglichst nur nach unten strahlen.</p>
<p><strong>Musterbeispiel Augsburg</strong></p>
<p>Im Zusammenhang mit der Eindämmung der Lichtverschmutzung wird die Stadt Augsburg gerne als Vorbild genannt. &#8222;Beeindruckend ist vor allem das Engagement des zuständigen Beleuchtungsingenieurs&#8220;, sagt Dr. Andreas Hänel. &#8222;Sein primäres Ziel ist nicht, die Lichtverschmutzung einzudämmen, sondern den Energieverbrauch zu reduzieren. Es kommt aber immer darauf an, das Licht nur dorthin zu lenken, wo es benötigt wird.&#8220; Weitere Städte wollen dem Vorbild Augsburgs folgen – vor allem um die Energiekosten zu senken.</p>
<p><strong>Petition gegen Lichtverschmutzung</strong></p>
<p>Im Oktober 2007 wurde eine <a href="http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=565" target="_blank">Petition gegen Lichtverschmutzung</a> beim Deutschen Bundestag eingereicht. Gefordert wird darin ein Gesetz gegen Lichtverschmutzung,  der Antragsteller wurde von gut 7.800 Personen unterstützt. &#8222;Mich haben die extrem hohe Zahl der Unterzeichner und die teilweise sehr profunden Diskussionen der Amateurastronomen in den diversen Foren überrascht&#8220;, gesteht Hänel. &#8222;Hoffentlich erkennt man endlich die Problematik und denkt über Maßnahmen nach.&#8220;</p>
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		<title>Ein weites Feld: Die Amateurastronomie</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Apr 2008 07:07:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Amateur]]></category>
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		<category><![CDATA[Überblick]]></category>

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		<description><![CDATA[Etwa 150.000 deutschsprachige Amateurastronomen beschäftigen sich mit der Himmelsbeobachtung und anderen Aspekten der Astronomie. Seit das Hubble-Weltraumteleskop faszinierende Bilder zur Erde schickt, haben aber viele Einsteiger falsche Vorstellungen von der Astronomie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.sternengucker.org/bilder/teaser-mi/teleskop-160x120.jpg" alt="Teleskop im Sonnenuntergang, &copy; Jörg Trampert, pixelio.de" title="Teleskop im Sonnenuntergang, &copy; Jörg Trampert, pixelio.de" align="left" />Es gibt etwa 150.000 deutschsprachige Amateurastronomen, schätzt der Spektrum-Verlag, in dem unter anderem die Zeitschrift „Sterne und Weltraum“ erscheint. Die Amateurastronomie bietet den Sternenguckern ein breites Spektrum an Betätigungsmöglichkeiten – eine zentrale Rolle spielt dabei die Beobachtung. Es gibt unzählige Objekte und Ereignisse, die beobachtet werden können – einige davon sind bereits mit bloßem Auge zu sehen, während andere eine gute Ausrüstung, vor allem aber Erfahrung und Geduld erfordern.</p>
<p><span id="more-13"></span></p>
<p><strong>Spezialisten und Generalisten</strong></p>
<p>Es gibt Amateurastronomen, die sich auf bestimmte Gebiete spezialisieren &#8211; wie Wolfgang Kloehr aus Schweinfurt. Der Software-Entwickler sucht den Himmel ganz gezielt nach Supernovae ab und konnte schon einige Erfolge verbuchen. Andere Amateurastronomen sehen sich dagegen eher als „Generalisten“: Oliver Lubenow von der <a href="http://www.vds-astro.de" target="_blank">Vereinigung der Sternfreunde</a> (VdS) interessiert sich beispielsweise auch für die Geschichte der Astronomie. Auch der Selbstbau von Beobachtungsgeräten, didaktische Aufgaben in astronomischen Vereinen oder Volkssternwarten und die Astrofotografie spielen eine große Rolle in der Welt der Amateurastronomie.</p>
<p><strong>Amateure und Profis</strong></p>
<p>Aber was genau unterscheidet den Amateurastronomen vom Berufsastronomen? Lubenow erklärt: „Der Unterschied zum Profi ist in erster Linie der, dass der hauptberufliche Astronom Mathematik oder Physik studiert hat.“ Natürlich könne ein studierter Physiker gleichzeitig auch noch Hobbyastronom sein. „Was die Astronomie betrifft, weiß der Amateur in der Regel ganz gut Bescheid“, findet Lubenow. „Aber er betreibt es, was die Geräte angeht, natürlich auf einem geringeren Niveau als der Profi, schließlich kostet das alles Geld.“ Ein weiterer Unterschied sei, dass der Amateurastronom die Astronomie als Hobby betreibt. „Es ist nicht sein Beruf und er verdient kein Geld damit“, verdeutlicht Lubenow.</p>
<p><strong>Einsteiger mit falschen Erwartungen</strong></p>
<p>Seit das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hubble-Weltraumteleskop" target="_blank">Hubble-Weltraumteleskop</a> beeindruckende Bilder des Universums zur Erde schickt, gibt es immer wieder Einsteiger, die über die Hubble-Aufnahmen die Faszination der Astronomie entdecken. „Diese Leute sind dann der Meinung, dass man mit den für Amateure zugänglichen Geräten solche Dinge sehen kann“, schmunzelt Oliver Lubenow. „Davor muss ich wirklich warnen: Das kann man definitiv nicht.“</p>
<p><strong>Einsteiger-Frust vermeiden</strong></p>
<p><a href="http://www.sternengucker.org/bilder/lupe/mond-700x600.jpg" rel="lightbox" border="none"><img src="http://www.sternengucker.org/bilder/lupe/mond-160x120.jpg" alt="Mond, &copy; Jörg Trampert, pixelio.de" title="Mond, &copy; Jörg Trampert, pixelio.de" align="left" /></a>Wenn der Einsteiger zu Beginn falsch oder gar nicht beraten wird, schlägt die Faszination schnell in Frust um – spätestens dann, wenn man im Teleskop statt farbenprächtigen Bildern nur verschwommene milchige Flecken erkennt. „Man muss die Einsteiger ein Stück weit leiten“, findet Lubenow. „So kann man diesem Frust vorbeugen.“ Oliver Lubenow ist im Vorstand der VdS für die Einsteigerbetreuung zuständig und erklärt den Anfängern gleich zu Beginn, was man mit den gängigen Hilfsmitteln sehen kann – und was nicht. „Man sollte ihnen interessante Objekte zeigen, die man häufig sehen kann – wie beispielsweise den Mond“, sagt Lubenow. „Wenn man den Einsteigern nicht hilft, solche Erfahrungen zu machen, verlieren sie unter Umständen schnell die Lust, sich in der Nacht nach draußen zu begeben.“ Schließlich ist die astronomische Beobachtung mit Aufwand und Vorbereitung verbunden, während man sich die bunten <a href="http://www.hubblesite.org/" target="_blank">Hubble-Bilder</a> mit ein paar Mausklicks auf den Computerbildschirm holen kann.</p>
<p><strong>Beobachtungsnotizen sind hilfreich</strong></p>
<p><img src="http://www.sternengucker.org/bilder/teaser-mi/notiz-160x120.jpg" alt="Notizen &copy; Sebastian Staendecke, pixelio.de" title="Notizen &copy; Sebastian Staendecke, pixelio.de" align="left" />Gunnar Glitscher von der <a href="http://www.aaw-darmstadt.de" target="_blank">Arbeitsgemeinschaft Astronomie und Weltraumtechnik Darmstadt</a> (AAW) empfiehlt nicht nur Einsteigern, sich beim Beobachten Notizen zu machen. „Man kann sich so besser merken, wann man welches Objekt beobachtet hat und erkennt so vielleicht auch bestimmte Regelmäßigkeiten.“ Noch besser sei es, das beobachtete Objekt zu zeichnen, sagt Glitscher. So würde man automatisch genauer hinschauen und mit etwas Übung auch kleinere Details wahrnehmen. „Das muss natürlich keine perfekte Zeichnung sein, eine Skizze mit Erläuterungen reicht vollkommen aus“, beruhigt Glitscher. Schließlich sei nicht jeder Amateurastronom automatisch ein Künstler.</p>
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