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	<title>Sternengucker &#187; Aus der Praxis</title>
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	<description>Das Webdossier rund um Amateurastronomie.</description>
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		<title>Astronomische Hilfsmittel im Überblick</title>
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		<pubDate>Sun, 25 May 2008 10:12:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was kann man mit bloßem Auge, Fernglas oder Teleskop am Nachthimmel sehen? Und warum sind diese Bilder nicht bunt, wie die Bilder des Weltraumteleskops Hubble oder von Astrofotografen? Die Antworten auf diese und andere Fragen liefert die folgende Flash-Grafik.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was kann man mit bloßem Auge, Fernglas oder Teleskop am Nachthimmel sehen? Und warum sind diese Bilder nicht bunt, wie die Bilder des Weltraumteleskops Hubble oder von Astrofotografen? Die Antworten auf diese und andere Fragen finden Sie in der folgenden Flash-Grafik.</p>
<p><embed src="http://www.sternengucker.org/flash/flash.swf" quality="high" scale="exactfit" menu="false" bgcolor="#000000" width="500" height="350" swLiveConnect="false" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/shockwave/download/download.cgi?P1_Prod_Version=ShockwaveFlash" /></p>
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		<title>Astronomie mit Herz und Seele</title>
		<link>http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/astronomie-mit-herz-und-seele/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 May 2008 10:09:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Astronomieschule]]></category>
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		<description><![CDATA[Mitten in einem Wohngebiet von Bad Homburg steht die "Mondbasis Luna". Das kleine Astronomiemuseum ist ein Teil der Astronomieschule von Oliver Debus. Ein Besuch vor Ort.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.sternengucker.org/bilder/teaser-mi/astroschule-160x120.jpg" alt="Logo der Astronomieschule" title="Logo der Astronomieschule" align="left" />An ein Museum oder eine Schule denkt der Besucher wohl als letztes, wenn er in der Valkenierstraße 10 in Bad Homburg klingelt. Mitten im Wohngebiet befindet sich die <a href="http://www.astronomieschule.de" target="_blank">Astronomieschule</a> mit Astronomiemuseum. Oliver Debus öffnet die Tür und führt den Besucher in den Flur, wo eine Reise durch das Sonnensystem beginnt: Dort hängen Modelle der acht Planeten und der Sonne. Anschließend betritt man das Wohnzimmer des Schulleiters – oder in seinen Worten: das Museum, die &#8222;Mondbasis Luna&#8220;.</p>
<p><strong>Das Wohnzimmer als Ausstellungsraum</strong></p>
<p>Dort hängen und stehen überall Astronomie- und Raumfahrt-Souvenirs &#8211; auf den ersten Blick wirkt das chaotisch und konzeptlos. Doch der Schein trügt, es gibt ein System: In einer Ecke wird die Erdbeobachtung thematisiert, ein Regal zeigt die Anfänge der Astronomie, in einem anderen stehen Modelle des Sonnensystems. Dominiert wird der Raum von einem Tisch, auf dem Lego-Modelle der Weltraumserie aufgebaut sind. An allen freien Wänden hängen Plakate, einen Teil des Raums kann man durch Vorhänge abtrennen – hier wird Besuchern das Kleinplanetarium vorgeführt.</p>
<p><span id="more-43"></span></p>
<p><strong>Vom Kindergarten zum Seniorenwohnheim</strong></p>
<p><img src="http://www.sternengucker.org/bilder/teaser-mi/debus-160x120.jpg" align="left" alt="Oliver Debus, &copy; Tanja Morschhäuser" title="Oliver Debus, &copy; Tanja Morschhäuser" />Von Kindesbeinen an ist Oliver Debus begeisterter Amateurastronom. „Das Interesse an der Astronomie ist von meinem Vater auf mich übergesprungen“, erinnert er sich. So kam es auch, dass Debus in Frankfurt Physik mit Nebenfach Astronomie studierte. Heute hat er es sich zur Aufgabe gemacht, das Thema Astronomie und die Faszination für das Universum anderen Menschen zu vermitteln. Seine Astronomieschule arbeitet dabei mit den unterschiedlichsten Altersgruppen: Die Kleinsten besuchen gerade den Kindergarten, andere nehmen im Gymnasium an seinen Arbeitsgemeinschaften teil – die Ältesten besucht der Astronom mitsamt Teleskop im Seniorenwohnheim.</p>
<p><strong>Der Sternenmann im Kindergarten</strong></p>
<p>Wenn der 39-Jährige einen Kindergarten besucht, gilt er dort schnell als „Sternenmann“. Er packt dann  große Modelle von Sonne und Planeten aus und animiert die Kinder dazu, eine Sonnen- oder Mondfinsternis nachzuspielen. „Mit einem kleinen Teleskop beobachten wir dann auch und ich rege die Kinder mit ganz einfachen Tipps dazu an, selbst einmal zum Sternenhimmel zu schauen“, erklärt Debus sein Konzept. Das kommt bei den Kindern gut an. „Es ist hochinteressant, wie die Kinder das Gelernte nachbearbeiten und es ist spannend, welche Fragen sie stellen“, findet der „Sternenmann“. Aktuell seien besonders Fragen zur Raumfahrt beliebt. Als im Jahr 2006 Pluto vom Planeten zum Zwergplaneten degradiert wurde, fragten die Kinder, was mit Pluto passiert sei – ob er etwa explodiert wäre. Debus schmunzelt. „Und natürlich wird auch immer nach schwarzen Löchern und außerirdischem Leben gefragt.“</p>
<p><strong>Ein Astronom in seinem Element</strong></p>
<p><a href="http://www.sternengucker.org/bilder/lupe/lego-700x600.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.sternengucker.org/bilder/lupe/lego-160x120.jpg" alt="Lego-Sammlung im Astronomiemuseum, &copy; Tanja Morschhäuser" title="Lego-Sammlung im Astronomiemuseum, &copy; Tanja Morschhäuser" align="left" /></a>Wenn Oliver Debus nach dem gefragt wird, was er macht, ist er in seinem Element. Er holt Plakate aus der Ecke, schleppt Ordner heran und schafft es, den Zuhörer ganz für sich und seine Erzählung zu gewinnen. „Wenn ich in die Schule gehe, möchte ich den Schülern auch immer zeigen, welche Berufsmöglichkeiten es im Gebiet der Astronomie gibt“, sagt er und zeigt, dass er sich nicht nur mit dem Thema auskennt, sondern auch wirkliches Interesse an seinen Zuhörern hat. „Es gibt ja nicht nur Astronauten und Astronomen, sondern auch andere Berufe in den Instituten wie <abbr title="European Space Agency - Europäische Weltraumorganisation">ESA</abbr>, <abbr title="European Space Operations Center in Darmstadt">ESOC</abbr> und <abbr title="Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt">DLR</abbr>.“</p>
<p><strong>Schule und Astronomie</strong></p>
<p>Aber wie kommt ein Astronom überhaupt auf die Idee, sich der Vermittlung von Astronomie an Laien zu verschreiben? „Ich selbst hatte in der Schule keinen Astronomie-Unterricht“, erinnert sich Debus zurück. „Mir hat das gefehlt und ich merke mehr und mehr, dass daran ein Interesse besteht. Gerade die jungen Leute, die heute in die Schule gehen, sollen sehen, was es für Möglichkeiten in Europa und Deutschland gibt, gerade was Astronomie, Raumfahrt und Forschung angeht. Ich will ihnen zeigen, dass wir darin Spitze sind.“ Auch aus diesem Grund engagiert sich der Astronom für die Gründung der <a href="http://www.dgsa-hessen.de/" target="_blank">Deutschen Gesellschaft für Schulastronomie</a> (DGSA). Die DGSA will die Themen Raumfahrt und Astronomie als eigenständiges Unterrichtsfach in die Schulen bringen. „Wir wollen das bundesweit machen und auch gezielt der Politik zeigen, wie man das Schulfach fördern kann“, erklärt Debus und man merkt ihm seine Begeisterung an. „Wir sagen nicht nur ‚wir wollen das Fach Astronomie’, wir wollen auch zeigen, wie man Astronomie als fachübergreifendes Unterrichtsfach in die Schulen hineinbringen kann.“</p>
<p><strong>Astronomie als Lehrfach</strong></p>
<p>Später soll ein Studiengang „Astronomie als Lehrfach“ folgen – deshalb hofft die DGSA, auch Lehrer und Professoren in ihren Kreis aufnehmen zu können. Aber auch Amateurastronomen, Schüler, Eltern und die Industrie sind gern gesehene Mitglieder. „Unsere Erkenntnis ist, dass sehr viele Anregungen aus der Industrie kommen. Die Industrie möchte gerne Nachwuchs haben“, bilanziert Debus, der als zweiter Vorsitzender für die DGSA tätig ist. In Zeiten von Ausbildungsplatzmangel und Jugendarbeitslosigkeit könnte das der Dreh sein, mit dem das Vorhaben der DGSA gelingt.</p>
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		<title>Rund ums Teleskop</title>
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		<pubDate>Sun, 11 May 2008 11:51:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Teleskop ist eins der wichtigsten Arbeitsinstrumente eines ambitionierten Amateurastronomen. Doch bei der Anschaffung muss man einiges beachten. Im Video erläutert Gunnar Glitscher von der AAW Darmstadt, worauf man beim Kauf unbedingt achten sollte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Teleskop ist eins der wichtigsten Arbeitsinstrumente eines ambitionierten Amateurastronomen. Doch bei der Anschaffung muss man einiges beachten. Gunnar Glitscher von der Arbeitsgemeinschaft Astronomie und Weltraumtechnik Darmstadt (<a href="http://www.aaw-darmstadt.de" target="_blank">AAW</a>) und Inhaber des Astronomie-Fachgeschäfts <a href="http://www.3rdplanet.de" target="_blank">3rd Planet</a> erklärt im Video, worauf man unbedingt achten muss und demonstriert auch gleich, wie man ein Teleskop überhaupt benutzt.</p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/319DaRs_4Ec&#038;hl=de&#038;rel=0&#038;color1=0x2b405b&#038;color2=0x6b8ab6"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/319DaRs_4Ec&#038;hl=de&#038;rel=0&#038;color1=0x2b405b&#038;color2=0x6b8ab6" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
<p><a href="http://de.youtube.com/watch?v=319DaRs_4Ec" target="_blank">Direktlink zum Video</a></p>
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		<title>Eine Nacht unter den Sternen</title>
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		<pubDate>Sat, 10 May 2008 12:47:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein halbwegs sternenklarer Abend Ende April. Die Amateurastronomen der AAW Darmstadt wollen das Wetter nutzen und endlich wieder einmal ihrem Hobby nachgehen. Mit von der Partie waren zahlreiche Besucher - und sternengucker.org. Eine Erfahrung der besonderen Art.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Abend Ende April. Es soll die erste halbwegs sternenklare Nacht seit Monaten werden und das wollen die Sternengucker der Arbeitsgemeinschaft Astronomie und Weltraumtechnik Darmstadt (<a href="http://www.aaw-darmstadt.de" target="_blank">AAW</a>) nutzen. Am Mühltalbad in Darmstadt-Eberstadt, abseits der Straßenbeleuchtung der Stadt, treffen sich die Mitglieder um endlich einmal wieder ihrem Hobby zu frönen. Die Astronomen holen lange Stangen aus den Kofferräumen ihrer Autos und schrauben ihre selbstgebauten Teleskope zusammen &#8211; von Weitem könnte man den Eindruck bekommen, dem Aufbau eines Zeltlagers zuzuschauen. Nach und nach trudeln die ersten Neugierigen ein, die auch einmal durch ein Teleskop schauen wollen.</p>
<p><span id="more-51"></span></p>
<p><strong>Auf der Suche nach Merkur</strong></p>
<p><img src="http://www.sternengucker.org/bilder/teaser-mi/aaw1-160x120.jpg" align="left" alt="Sternengucker der AAW Darmstadt suchen den Merkur &copy; AAW Darmstadt" title="Sternengucker der AAW Darmstadt suchen den Merkur &copy; AAW Darmstadt" />Doch bevor es an die Teleskope geht, suchen die Astronomen mit ihren Feldstechern den Planeten Merkur. &#8222;Wir geben den Teleskopen noch etwas Zeit, um auszukühlen&#8220;, erklärt Gunnar Glitscher, Vorstand der AAW. &#8222;Außerdem ist es noch zu hell, um andere Objekte zu finden.&#8220; Den Merkur finden die geübten Augen der Sternengucker dagegen relativ schnell überm Horizont. Während jeder Besucher den selten sichtbaren Planeten durch ein Spektiv bewundert, werden nach und nach Sterne am Himmel sichtbar und die Vorfreude unter dem Hobbyastronomen steigt spürbar an.</p>
<p><strong>Ein Ring begeistert die Besucher</strong></p>
<p>Als nächstes Objekt wurde mittlerweile der Planet Saturn gesichtet &#8211; im Gegensatz zu Merkur kann man ihn schon mit bloßem Auge hoch am Himmel erkennen. Mit geübten Bewegungen visieren zwei Astronomen den Ringplaneten an, während andere überlegen, welche Objekte man den vielen Besuchern zeigen könnte. Doch erst einmal folgt der Blick der neugierigen Laien durch das Okular zum Saturn. Und der löst Staunen aus, denn niemand hätte gedacht, dass man den Ring des Planeten tatsächlich so deutlich erkennen kann. Als einer der Hobbyastronomen erklärt, dass man neben dem Saturn auch noch einen seiner Monde sehen kann, sind die Besucher erst recht erstaunt. &#8222;Ich glaube, man kann den Ring auch mit bloßem Auge sehen&#8220;, spekuliert eine Besucherin beim Blick nach oben.</p>
<p><strong>Sternenwanderung am Frühlingshimmel</strong></p>
<p>Kaum hat sich die Begeisterung über den Ring des Saturn gelegt, geht es weiter mit einer Sternenwanderung über den Frühlingshimmel. &#8222;Wir sind hier nur sieben Kilometer Luftlinie vom Luisenplatz entfernt und es sind doch ein paar Wolken am Himmel&#8220;, sagt Glitscher. Trotzdem findet er mit erstaunlicher Sicherheit seinen Weg am Sternenhimmel. Die Sterne Arktur, Spika und Sirius werden ebenso ausgedeutet, wie die (teilweise) sichtbaren Sternbilder des Großen Wagen, Löwen und Drachen. Anschließend hält Glitscher nach einem besonders interessanten Objekt Ausschau: Der Wettersatellit Metop soll den Nachthimmel überqueren. Und siehe da, pünktlich auf die Sekunde huscht ein heller Punkt über den Sternenhimmel.</p>
<p><strong>Galaxien-Hopping mit großen Teleskopen</strong></p>
<p><img src="http://www.sternengucker.org/bilder/teaser-mi/aaw2-160x120.jpg" align="left" alt="Blick durchs Teleskop &copy; AAW Darmstadt" title="Blick durchs Teleskop &copy; AAW Darmstadt" />Dann sind auch endlich die großen Teleskope an der Reihe. &#8222;Wir haben sie extra mitgebracht, um damit Galaxien anzuschauen&#8220;, erklärt Gunnar Glitscher. Mit seinem Dobson-Teleskop visiert er als erste Galaxie M81 an, eine helle Spiralgalaxie im Sternbild Großer Bär. Ganz in ihrer Nähe befindet sich die M82, ebenfalls eine Spiralgalaxie. Man merkt gleich, dass der Blick in die Weiten des Universums die meisten Besucher nicht so sehr beeindruckt wie der Blick auf den Saturn. Doch als Glitscher erzählt, das Licht von M82 sei 12 Millionen Jahre bis zur Erde unterwegs gewesen, geht doch ein leichtes Raunen durch die Reihen der Besucher. Diese Zahl ist doch unvorstellbar groß.</p>
<p><strong>30 Millionen Jahre unterwegs</strong></p>
<p><img src="http://www.sternengucker.org/bilder/teaser-mi/m51-160x120.jpg" align="left" alt="Die Whirlpool-Galaxie (M51) &copy; AAW Darmstadt" title="Die Whirlpool-Galaxie (M51) &copy; AAW Darmstadt" />Mittlerweile ist es kalt geworden, doch die meisten Besucher haben sich passend gekleidet, um den krönenden Abschluss mitzuerleben. Die Teleskope visieren die Galaxie M51 an, die wegen ihres Aussehens auch Whirlpool-Galaxie genannt wird. Auch hier staunen die Besucher über die Entfernung &#8211; denn 30 Millionen Lichtjahre Entfernung bedeutet, dass das Licht bis zur Erde 30 Millionen Jahre unterwegs war.</p>
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		<title>Video: Amateurastronomen im Gespräch</title>
		<link>http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/video-amateurastronomen-im-gespraech/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Apr 2008 12:57:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Video berichten Amateurastronomen von ihrem Hobby: Wie sie zur Astronomie gekommen sind, was sie daran fasziniert und was sie tun, wenn sie in einer sternenklaren Nacht alle Zeit der Welt haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Amateurastronomen berichten von ihrem Hobby: Wie sie zur Astronomie gekommen sind, was sie daran fasziniert und was sie tun, wenn sie in einer sternenklaren Nacht alle Zeit der Welt haben. Zu Wort kommen die Amateurastronomen Oliver Lubenow, Christoph Euler und Gunnar Glitscher. Lubenow ist im Vorstand der <a href="http://www.vds-astro.de" target="_blank">Vereinigung der Sternfreunde (VdS)</a> für die Einsteigerbetreuung zuständig, Euler ist Mitglied der <a href="http://www.sternwarte-hannover.de" target="_blank">Sternwarte Hannover</a> und studiert Physik/Astronomie, Glitscher ist Vorstand der A<a href="http://www.aaw-darmstadt.de" target="_blank">rbeitsgemeinschaft Astronomie und Weltraumtechnik Darmstadt (AAW)</a> und betreibt ein <a href="http://www.3rdplanet.de/" target="_blank">Astronomiefachgeschäft in Darmstadt</a>.</p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/kTDQiFkMXFI&#038;hl=de&#038;rel=0&#038;color1=0x2b405b&#038;color2=0x6b8ab6"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/kTDQiFkMXFI&#038;hl=de&#038;rel=0&#038;color1=0x2b405b&#038;color2=0x6b8ab6" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
<p><a href="http://de.youtube.com/watch?v=kTDQiFkMXFI" target="_blank">Direktlink zum Video</a></p>
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		<title>&quot;SETI ist heute bereits erfolgreich&quot;</title>
		<link>http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/interview-seti-ist-heute-bereits-erfolgreich/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Apr 2008 15:59:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Werner Klein hat 1999 begonnen, für SETI@home zu rechnen. Mittlerweile beteiligt er sich nur noch an anderen Programmen die über die Software BOINC laufen. Klein hat gemeinsam mit einem Freund die “Crunching Family” gegründet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Werner Klein hat 1999 begonnen, für <a href="http://setiathome.berkeley.edu/index.php" target="_blank">SETI@home</a> zu rechnen. Mittlerweile beteiligt er sich nur noch an anderen Programmen die über die Software BOINC laufen. Klein hat gemeinsam mit einem Freund die <a href="http://www.crunching-family.at/" target="_blank">&#8222;Crunching Family&#8220;</a> gegründet, die ihren Mitgliedern die unterschiedlichsten Hilfestellungen bietet und auch engen Kontakt zu den BOINC- und SETI-Verantwortlichen hat. Ein Interview.</p>
<p><span id="more-21"></span></p>
<p><strong>Herr Klein, Sie lassen Ihren Computer seit 1999 für SETI@home rechnen. Wie sind Sie auf SETI@home gestoßen und warum machen Sie mit?</strong></p>
<p>Ich habe das Projekt rein zufällig entdeckt. SETI war damals noch am Anfang, alles war leicht und übersichtlich. Es bot die Möglichkeit aktiv an einer besonderen wissenschaftlichen Forschung teilzunehmen.</p>
<p><strong>Für die geleistete Arbeit bekommt man so genannte „Credits“ gutgeschrieben, die vor allem als Maßstab für den Wettbewerb zwischen Teams und Einzelpersonen dienen. Läuft Ihr PC seit 1999 Tag und Nacht?</strong></p>
<p>BOINC bekommt nur die Ressourcen meines PCs, die ich nicht benötige. Es gibt aber auch Teilnehmer, für die die Credits die größte Motivation darstellen. Somit sind SETI und andere Projekte quasi ein nie enden wollender Wettbewerb, bei der man höchstens Etappensiege erzielen kann, aber niemals einen Gesamtsieg.</p>
<p><strong>Was erhoffen Sie sich von der Teilnahme an SETI@home?</strong></p>
<p>Sehr viel, da es erst durch diese Verteilung möglich ist, Aufgaben und Simulationen durchzuführen &#8211; sowohl von der damit verbundenen Rechenkapazität, als auch wegen der hiermit verbundenen Schonung von Ressourcen. Denn jeder Teilnehmer hat einen angeschalteten PC und den hätte er auch ohne Projekte wie SETI. So werden vorhandene Ressourcen einfacher und effektiver genutzt. Allerdings bin ich für SETI nicht mehr aktiv. Es gibt interessantere Projekte.</p>
<p><strong>Was halten Sie ganz allgemein von SETI@home und von der Idee, die benötigte Rechnerleistung auf viele Teilnehmer zu verteilen?</strong></p>
<p>Das verteilte Rechnen mit BOINC ist eine großartige Idee. Wissenschaftler erhalten mit eigenen Projekten ungeahnte Möglichkeiten für ihre Forschungen. Gleichzeitig erhalten sie aber auch eine Art &#8222;Verantwortung&#8220; für ihre Teilnehmer und müssen sich um sie &#8222;kümmern&#8220;. Je mehr Beachtung und Service die Nutzer eines Projekts bekommen, desto höher steigen die Zahlen der aktiven Teilnehmer.</p>
<p><strong>Glauben Sie, dass SETI@home eines Tages erfolgreich sein wird?</strong></p>
<p>SETI ist heute bereits erfolgreich. Ohne die grundlegende Idee des verteilten Rechnens würde die Wissenschaft in einigen Bereichen nach wie vor nicht weiterkommen. Wenn mit &#8222;erfolgreich&#8220; gemeint ist, dass man tatsächlich Signale anderer Lebensformen findet, so glaube ich ja. Denn es wäre ja eine enorme Verschwendung von Platz, wenn alle uns bislang bekannten Planeten keine Lebensformen hätten.</p>
<p><strong>Wieso haben Sie sich einem Team angeschlossen und „arbeiten“ nicht alleine?</strong></p>
<p>Im Team SETI.Germany übernehme ich nur gelegentlich den Support für ein Projekt. Vor ein paar Jahren habe ich gemeinsam mit einem Freund die &#8222;Crunching Family&#8220; gegründet. Unser Hauptziel besteht darin, das verteilte Rechnen mit BOINC zu promoten, zu fördern und allen Teilnehmern zu helfen. Wir haben zwar nur einen Bruchteil der Mitglieder, die die großen Teams haben &#8211; dafür haben wir einen engen Kontakt zu den BOINC- und SETI-Verantwortlichen und bieten die verschiedensten Features für BOINC, SETI und alle anderen Projekte.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema auf sternengucker.org</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/auf-der-suche-nach-ausserirdischem-leben/">Auf der Suche nach außerirdischem Leben</a></li>
<li><a href="http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/interview-einem-inneren-beduerfnis-nachgehen/">Interview: “Einem inneren Bedürfnis nachgehen”</a></li>
<li><a href="http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/interview-extraterrestrisches-leben-existiert-wir-muessen-es-nur-finden/">Interview: “Extraterrestrisches Leben existiert &#8211; wir müssen es nur finden”</a></li>
<li><a href="http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/eine-grandiose-platzverschwendung/">Interview: “Es wäre eine grandiose Platzverschwendung”</a></li>
</ul>
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		<title>&quot;Extraterrestrisches Leben existiert&quot;</title>
		<link>http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/interview-extraterrestrisches-leben-existiert-wir-muessen-es-nur-finden/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Apr 2008 15:46:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[BOINC]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[SETI@home]]></category>

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		<description><![CDATA[Bernhard Bachmann lässt seine Computer seit 2006 für SETI@home arbeiten und ist seitdem auch Mitglied von SETI.Germany. Er sieht SETI@home nicht nur aus naturwissenschaftlicher, sondern auch aus ethisch-philosophischer Sicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bernhard Bachmann lässt seine Computer seit 2006 für SETI@home arbeiten und ist seitdem auch Mitglied von <a href="http://www.setigermany.de" target="_blank">SETI.Germany</a>. Er sieht <a href="http://setiathome.berkeley.edu/index.php" target="_blank">SETI@home</a> nicht nur aus naturwissenschaftlicher, sondern auch aus ethisch-philosophischer Sicht. Ein Interview.</p>
<p><span id="more-20"></span></p>
<p><strong>Herr Bachmann, Sie nehmen seit 2006 am Projekt SETI@home teil. Wie sind Sie darauf gestoßen?</strong></p>
<p>Wie ich genau auf SETI aufmerksam wurde, daran kann ich mich nicht mehr erinnern. Ich habe im Internet gesurft, weil ich mich über den aktuellen Stand der Suche nach extrasolaren Planeten informieren wollte. Und da wird wohl ein Link gewesen sein.</p>
<p><strong>Warum beteiligen Sie sich mit Ihrem Rechner an dem Forschungsprojekt?</strong></p>
<p>Ich mache mit, weil es für mich nicht die Frage ist, ob extraterrestrisches Leben existiert, sondern ob wir es finden. Seit 500 Jahren wissen wir, dass sich die Erde um die Sonne dreht. Giordano Bruno wurde noch verbrannt, weil er Leben im Universum für wahrscheinlich hielt. Gallilei musste seiner Erkenntnis abschwören. Weshalb ich das erwähne? Die ganze Philosophie muss &#8222;umgeschrieben&#8220; werden, wenn außerirdisches Leben existiert. Sämtliche Religionen verlieren ihren Absolutheitsanspruch auf die Wahrheit. Das, was wir unreflektiert seit tausenden von Jahren an Ballast im Glauben mitschleppen, kann endlich abgeworfen werden. Der Nachweis außerirdischer Intelligenz würde uns Menschen zum Nachdenken zwingen. Zum Nachdenken über unseren Umgang mit der Schöpfung Gottes. Denn wir wären nicht mehr das alleinige Ebenbild Gottes, was wir so gerne glauben wollen. Denn diese philosophische Erkennntis stammt noch aus der Zeit, als man noch glaubte, außer unserer Welt gäbe es nichts.</p>
<p><strong>Für die geleistete Arbeit bekommt man so genannte „Credits“ gutgeschrieben, die vor allem als Maßstab für den Wettbewerb zwischen Teams und Einzelpersonen dienen. Läuft Ihr PC seit 2006 Tag und Nacht?</strong></p>
<p>Ich mache meinen PC auch mal aus. Allerdings lasse ich ihn schon mal an, wenn ich zwischendurch weg bin. Der Suchtfaktor ist unbestritten vorhanden.</p>
<p><strong>Was erhoffen Sie sich von SETI@home?</strong></p>
<p>Das was sich alle erhoffen. SIE zu finden.</p>
<p><strong>Was halten Sie ganz allgemein von SETI@home und von der Idee, die benötigte Rechnerleistung auf viele Teilnehmer zu verteilen?</strong></p>
<p>Die Idee ist brillant. Es kann aber auch negative Auswirkungen auf die Umwelt haben, wenn Computer Tag und Nacht durchlaufen, nur um für SETI@home zu rechnen. Der Energieverbrauch dürfte nicht unerheblich sein und kann meiner Einschätzung nach weltweit schon ein kleines Kraftwerk erfordern. Und dann wäre ein Rechenzentrum energetisch sinnvoller. Aber wenn Computer, die ohnehin laufen, zusätzliche Arbeit verrichten, dann ist das okay.</p>
<p><strong>Glauben Sie, dass SETI@home eines Tages erfolgreich sein und ein außerirdisches Lebenszeichen empfangen wird?</strong></p>
<p>Ich hoffe es. Wobei ich denke, dass die Wahrscheinlichkeit gering ist. Aber es ist nicht ausgeschlossen, dass eines Tages durch einen verrückten Zufall ein entsprechendes Signal gefunden wird. Es ist auf jeden Fall einen Versuch wert.</p>
<p><strong>Wieso haben Sie sich dem Team SETI.Germany angeschlossen und „arbeiten“ nicht alleine?</strong></p>
<p>In unserem &#8222;realen&#8220; Leben müssen wir zu oft als Einzelkämpfer agieren. Wenn ich Probleme mit dem PC habe, dann erhalte ich im Team schnelle und gute Antworten. Und ich selbst konnte auch schon einige Male helfen. Es ist ein Geben und Nehmen. Ich fühle mich hier wohl.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema auf sternengucker.org</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/auf-der-suche-nach-ausserirdischem-leben/">Auf der Suche nach außerirdischem Leben</a></li>
<li><a
<li></a><a href="http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/interview-einem-inneren-beduerfnis-nachgehen/">Interview: “Einem inneren Bedürfnis nachgehen”</a></li>
<li><a href="http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/interview-seti-ist-heute-bereits-erfolgreich/">Interview: “SETI ist heute bereits erfolgreich”</a></li>
<li><a href="http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/eine-grandiose-platzverschwendung/">Interview: “Es wäre eine grandiose Platzverschwendung”</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>&quot;Einem inneren Bedürfnis nachgehen&quot;</title>
		<link>http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/interview-einem-inneren-beduerfnis-nachgehen/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Apr 2008 14:08:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[BOINC]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[SETI@home]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit einer etwas längeren Unterbrechung beteiligt sich der Nutzer "yamazaki" seit 1999 bei SETI@home. Er beteiligt sich außerdem aus persönlichen Gründen an Projekten wie AIDS- und Krebsforschung, hilft aber auch bei der Klimaforschung und mathematischen Projekten aus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer etwas längeren Unterbrechung rechnet das SETI.Germany-Mitglied &#8222;yamazaki&#8220; seit 1999 für SETI@home. Er beteiligt sich außerdem aus persönlichen Gründen an Projekten wie AIDS- und Krebsforschung, hilft aber auch bei der Klimaforschung und mathematischen Projekten aus. Ein Interview.</p>
<p><span id="more-22"></span></p>
<p><strong>Wie sind Sie auf SETI@home gestoßen und warum machen Sie mit? </strong></p>
<p>Leider kann ich den direkten Bezug, wie ich auf SETI gestoßen bin nicht mehr nachvollziehen. Mit Sicherheit bin ich aber entweder irgendwo im Netz oder durch eine E-Mail auf das Projekt aufmerksam geworden.</p>
<p><strong>Seit wann sind Sie an SETI@home beteiligt?</strong></p>
<p>Seit Sommer 1999. Von etwa Ende 2005 bis Anfang 2008 habe ich mich nicht beteiligt. Seit Anfang 2008 bin ich bei SETI.Germany und beteilige mich in diesem Rahmen an diversen Projekten.</p>
<p><strong>Für die geleistete Arbeit bekommt man so genannte „Credits“ gutgeschrieben, die vor allem als Maßstab für den Wettbewerb zwischen Teams und Einzelpersonen dienen. Läuft Ihr PC deshalb Tag und Nacht?</strong></p>
<p>Einerseits empfinde ich die Credit-Vergabe und das jeweils damit verbundene &#8222;Ranking&#8220; durchaus als Anreiz zum Wettbewerb mit anderen Teilnehmern, sowohl innerhalb von SETI.Germany, als auch zwischen den unmittelbaren Konkurrenten in Form von vergleichbar großen User-Gruppierungen &#8211; man könnte die Credits also als das &#8222;Salz in der Suppe&#8220; oder als Motivationsmotor bezeichnen. Andererseits ist das Projekt- oder Forschungsthema für mich wichtig und maßgebend.</p>
<p><strong>Was erhoffen Sie sich von der Teilnahme an SETI@home?</strong></p>
<p>Mit der Teilnahme am SETI-Projekt kann ich so etwas wie einem inneren Bedürfnis nachgehen, generell etwas für alle zu tun. Das hört sich etwas merkwürdig an, aber ich glaube, nicht nur bei mir persönlich, sondern auch bei vielen anderen so etwas wie eine Sehnsucht zu erkennen, direkt mitmachen, helfen und etwas erreichen zu wollen &#8211; mit den begrenzten Mitteln, die man im Alltag zur Verfügung hat.</p>
<p><strong>Was halten Sie ganz allgemein von SETI@home und von der Idee, die benötigte Rechnerleistung auf viele Teilnehmer zu verteilen?</strong></p>
<p>Ich halte die Idee für bestechend und sehr effektiv. Ich war von Anfang an fasziniert und sehr beeindruckt von der Resonanz, die das SETI-Projekt und nachfolgend auch die vielen weiteren Projekte bekamen und bekommen.</p>
<p><strong>Glauben Sie, dass SETI@home eines Tages erfolgreich sein und außerirdische Lebenszeichen empfangen wird?</strong></p>
<p>Das ist schwer zu beurteilen. Warum sollte man nicht Signale finden, die ihren Ursprung in extraterristischen Intelligenzen haben &#8211; soweit das überhaupt verifizierbar ist. Ich bin jedenfalls der Meinung, dass die Wahrscheinlichkeit äußerst gering ist, dass wir allein in diesem unglaublich riesigen Universum sind. Aber selbst wenn man Beweise für die Existenz anderer intelligenter Lebensformen findet, wäre ein direkter Kontakt durch die unglaublichen Distanzen wohl auf absehbare Zeit unmöglich. Der Nutzen liegt für mich eher in der Hoffnung, dass die Menschen dadurch eine Möglichkeit haben, sich weiter zu entwickeln &#8211; vergleichbar vielleicht mit den Folgen der Renaissance oder mit der Entdeckungen, dass die Erde nicht der Mittelpunkt der Welt und keine Scheibe ist.</p>
<p><strong>Wieso haben Sie sich dem Team SETI.Germany angeschlossen und „arbeiten“ nicht alleine?</strong></p>
<p>Ich bin eigentlich noch nie so etwas wie ein &#8222;Vereinsmensch&#8220; gewesen. Aber SETI.Germany ist in dem Sinne auch kein Verein, sondern eine Gruppe von Interessierten, die mehr oder weniger versuchen, an einem Strang zu ziehen, sich auszutauschen und gegenseitig zu unterstützen. Man erfährt von den erfahrenen Mitgliedern viel Hilfe und Unterstützung auf eine sehr angenehme Art und auf einem hohen Toleranzlevel. Die meisten Mitglieder von SETI.Germany beteiligen sich nach wie vor bei SETI. Die Tendenz geht aber auch immer mehr in die Richtung, sich stark bei einem oder mehreren anderen Projekte zu engagieren, weil sich beispielsweise im Leben ein direkter Bezug dazu entwickelt hat. Ich beteilige mich beispielsweise aus persönlichen Gründen an Projekten wie AIDS- und Krebsforschung, helfe anderen aber auch gern dabei, ihre Projekte voranzubringen, sei es Klimaforschung, Mathematik oder etwas anderes. Im Gegenzug kann ich um Mithilfe bitten, wenn mir ein Projekt sehr am Herzen liegt.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema auf sternengucker.org</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/auf-der-suche-nach-ausserirdischem-leben/">Auf der Suche nach außerirdischem Leben</a></li>
<li><a href="http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/interview-seti-ist-heute-bereits-erfolgreich/">Interview: “SETI ist heute bereits erfolgreich”</a></li>
<li><a href="http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/interview-extraterrestrisches-leben-existiert-wir-muessen-es-nur-finden/">Interview: “Extraterrestrisches Leben existiert &#8211; wir müssen es nur finden”</a></li>
<li><a href="http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/eine-grandiose-platzverschwendung/">Interview: “Es wäre eine grandiose Platzverschwendung”</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>&quot;Eine grandiose Platzverschwendung&quot;</title>
		<link>http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/eine-grandiose-platzverschwendung/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Apr 2008 12:49:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[BOINC]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[SETI@home]]></category>

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		<description><![CDATA[Andreas Brückel lässt seit 2002 seine Computer für SETI@home und andere BOINC-Projekte arbeiten. Seit Ende 2005 ist er bei SETI.Germany, dem größten deutschen Team aktiv und betreut unter anderem die Team-Website.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Andreas Brückel lässt seit 2002 seine Computer für SETI@home und andere BOINC-Projekte arbeiten. Seit Ende 2005 ist er bei <a href="http://www.setigermany.de/" target="_blank">SETI.Germany</a>, dem größten deutschen Team aktiv und betreut unter anderem die Team-Website. Ein Interview.</p>
<p><span id="more-19"></span></p>
<p><strong>Herr Brückel, Sie sind seit 2002 Teilnehmer bei SETI@home. Warum machen Sie mit?</strong></p>
<p>Als ich auf das Projekt gestoßen bin, hat mir der Bildschirmschoner zuerst gut gefallen und da ich den Gedanken dahinter faszinierend fand, habe ich auf meinem damaligen Rechner das Programm ständig laufen lassen.</p>
<p><strong>Für die geleistete Arbeit bekommt man so genannte „Credits“ gutgeschrieben, die als Maßstab für den Wettbewerb zwischen Teams und Einzelpersonen dienen. Läuft Ihr PC seit 2002 Tag und Nacht?</strong></p>
<p>Mein Home-Office-PC läuft eigentlich nur abends, das aber täglich. Ich habe aber auch Rechner, die sowieso 24 Stunden am Tag laufen &#8211; in dieser Zeit können sie auch noch etwas sinnvolles tun. Das Credit-System finde ich gut, da es unbestritten ist, dass viele aus diesem Grund mitrechnen. Aber für mich ist das nicht der wichtigste Anreiz. Ich persönlich möchte BOINC und die verschiedenen Projekte vor allem neuen Mitgliedern und Interessierten näher bringen und rechne deshalb meistens viele Projekte gleichzeitig auf meinen Rechnern.</p>
<p><strong>Was halten Sie ganz allgemein von SETI@home und von der Idee, die benötigte Rechnerleistung auf viele Teilnehmer zu verteilen?</strong></p>
<p>Die Idee des verteilten Rechnens für wissenschaftliche Projekte ist meiner Meinung nach eine sehr sinnvolle Erfindung. Es ermöglicht manchen Projekten erst ihre Forschung, da sie sonst nicht die Rechenleistung erbringen könnten, um überhaupt auf manchen Gebieten zu forschen. Oder die Arbeit würde sich sehr viel mehr in die Länge ziehen. SETI@home selbst ist immer noch das Prestige-Projekt innerhalb der BOINC-Plattform. Die meisten Teilnehmer steigen mit diesem Projekt in unsere Welt ein.</p>
<p><strong>Glauben Sie, dass SETI@home eines Tages erfolgreich sein und ein außerirdisches Signal finden wird?</strong></p>
<p>Für das Projekt an sich hoffe ich, dass irgendwann ein Signal gefunden wird. Ich persönlich glaube schon, dass es solche Signale gibt &#8211; wir müssen sie nur finden. Es wäre einfach eine grandiose Platzverschwendung, wenn die Erde der einzige bewohnte Planet im All wäre. Ich denke auch, dass sich viele irdische Probleme nach einer solchen Erfahrung von selbst lösen würden. Vielleicht würden sich die Menschen dann endlich einmal darauf konzentrieren, dass unser Planet erhalten werden sollte. Wenn schon nicht für uns selbst, dann wenigstens für unsere Kinder und Enkel.</p>
<p><strong>Sie haben sich 2005 dem Team SETI.Germany angeschlossen. Wieso „arbeiten“ Sie nicht alleine?</strong></p>
<p>Dass es Teams gibt, wusste ich anfangs gar nicht, erst als ich zu einer Frage mal im Internet recherchiert habe, kam ich auf die Homepage von SETI.Germany. Danach fand ich es einfach schön, Gleichgesinnte zu „treffen“, und auch Fragen zu BOINC-Themen und anderen Projekten zu beantworten und auch beantwortet zu bekommen. Gerade weil es so viele verschiedene Projekte gibt, wird auch ein großes Interessensspektrum der Mitglieder abgedeckt. Manche können mathematischen Projekten nichts abgewinnen, andere finden medizinische oder physikalische Projekte eher langweilig, und wieder andere rechnen eben nur SETI@Home oder die anderen „Klassiker“ <a href="http://www.boinc.de/einstein.htm" target="_blank">Einstein</a> oder <a href="http://boinc.bakerlab.org/rosetta/" target="_blank">Rosetta</a>. In der Hauptsache macht es einfach Spaß, mit anderen über die verschiedenen BOINC-Projekte, die Technik dahinter und die vielen damit zusammenhängenden Themen zu diskutieren.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema auf sternengucker.org</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/auf-der-suche-nach-ausserirdischem-leben/">Auf der Suche nach außerirdischem Leben</a></li>
<li><a href="http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/interview-einem-inneren-beduerfnis-nachgehen/">Interview: “Einem inneren Bedürfnis nachgehen”</a></li>
<li><a href="http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/interview-seti-ist-heute-bereits-erfolgreich/">Interview: “SETI ist heute bereits erfolgreich”</a></li>
<li><a href="http://www.sternengucker.org/index.php/artikel/interview-extraterrestrisches-leben-existiert-wir-muessen-es-nur-finden/">Interview: “Extraterrestrisches Leben existiert &#8211; wir müssen es nur finden”</a></li>
</ul>
<img src="http://www.sternengucker.org/?ak_action=api_record_view&id=19&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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